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Angaben zum Forschungsprojekt

PASSAge - Personalisierte Mobilität, Assistenz und Service Systeme in einer alternden Gesellschaft

Der demografische Strukturwandel in der Gesellschaft hat Auswirkungen auf die zukünftige Planung der Mobilitätsmittel für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben. Es besteht ein Bedarf nach einer optimierten Zugänglichkeit der Verkehrsmittel sowie deren Anbindung an Wohnungen und Gebäude, welche modular-kompatibel zu den verwendeten Mobilitätsmitteln ausgeprägt sind. Dazu sind umfassendere, ganzheitlichere Konzepte als bisher nötig.

Das Projekt PASSAge zielt auf die Entwicklung nahtloser Mobilitätsketten, welche privaten und öffentlichen Raum miteinander verbinden. Die Sicherung der Mobilität soll durch die Erweiterung bestehender Mobilitätsmittel erfolgen. Das Vorhaben verfolgt den Ansatz, den barrierefreien Zugang und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mithilfe von (größtenteils) elektrisch betriebenen Klein- und Kleinstfahrzeugen zu ergänzen und diese an physische und informations-technische Wohn- und Gebäudestrukturen anzubinden. Ziel ist es, eine vernetzte und dadurch flexible sozio-technische Infrastruktur aus einer Vielzahl von Mobilitätskomponenten und modularen Gebäudekomponenten zu schaffen, so dass Synergien durch Kooperation entstehen.

Kern dieses Ansatzes ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen, die die Bereitstellung und Koordination von Mobilitätsdienstleistungen ermöglichen. Zu allen Klein- und Kleinstfahrzeugen des Mobilitätsnetzwerks werden Schnittstellen geschaffen, um deren Funktionalität zu erweitern und die Nutzung durch die ubiquitäre Anbindung an die vorgesehenen Dienstleistungen zu erleichtern.



Beginn:

01.08.2012


Abschluss:

31.07.2015


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)



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Abstract

PASSAge - Personalized Mobility, Assistance and Service Systems in an Ageing Society

The demographic change in modern societies has a significant impact on the future planning of self-determined mobility and mobility means. An optimized accessibility of the means of transportation is required, as well as their connection towards buildings and residences. These connections have to be modular and compatible to the mobility means of the users. Barrier-free accessibility according to the existing norms can address these problems only partially. Broader and holistic concepts are needed here. The project PASSAge aims at the implementation of seamless mobility chains that smoothly connect private and public space. Mobility shall be ensured by the extension of existing mobility means with user-oriented components. The project follows the approach to complement the barrier-free access and usage of public transportation with mostly electrically powered compact vehicles and micro vehicles. These have to be adopted by physical means and information technology means to residences and building structures. Core of the project is to develop a flexible socio-technical infrastructure with a multitude of mobility means and modular buildings, thus creating synergy effects. An important goal of the approach is the development of business models, which allow for and ensure the allocation and coordination of mobility services. Interfaces will be created for all compact vehicles and micro vehicles that extend their functionality both digitally and physically and thereby enable their ubiquitous connection to the envisioned services.


Referenznummer:

R/FO125477


Informationsstand: 21.09.2017