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Angaben zum Forschungsprojekt

RFID-basierte akustische Unterstützung blinder und sehbehinderter Menschen für Orientierung und Information beim Zugang zum ÖPNV und an Ampeln (Bus-ID)

Für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben sind blinde und sehbehinderte Menschen auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen. Beim Zugang zu Bus und Bahn werden sie jedoch mit den unterschiedlichsten Arten von Barrieren konfrontiert.

Bisher wurde im Zuge des Forschungsprojekts "Bus-ID" erfolgreich dem Ziel nachgegangen, blinden und sehbehinderten Personen mittels RFID-Technik einen verbesserten Zugang zum öffentlichen Personenverkehr an Bushaltestellen zu ermöglichen. Auf Grund des modular aufgebauten Systems ist das Konzept von "Bus-ID" jedoch nicht nur auf den Einsatz an Bushaltestellen begrenzt.

Im Folgeprojekt "Bus-ID2" werden weitere Anwendungsfälle wie die Orientierung an Busbahnhöfen, in unterirdischen Verkehrsanlagen und an Kreuzungen erarbeitet sowie die Nutzung von digitalen Zusatzinformationen untersucht. Hierbei soll die eingesetzte RFID-Technik bereits existierende Orientierungshilfen, wie z. B. Blindenleitstreifen an Busbahnhöfen oder akustische Signalgeber an Lichtsignalanlagen, ergänzen und dadurch für den Nutzer einen Mehrwert generieren.

Zur Realisierung der Projektziele wird in der zweiten Projektphase ein Prototypensystem ausgiebig und in enger Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzern und kommunalen Entscheidungsträger getestet und hin zu einem marktreifen Produkt ausgearbeitet.



Beginn:

01.10.2011


Abschluss:

30.09.2014


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)



Weitere Informationen


Abstract

Bus-ID: An RFID based acoustic orientation and information system for blind and visually impaired people to facilitate access to public transportation and at traffic lights

Blind and low vision persons must rely, among other things, on public transportation to achieve an independent and self-determined life. They are, however, confronted with various kinds of barriers when they try to access busses and trains. In the framework of a previously conducted research project 'Bus-ID', the goal of improving access to public transportation for blind and low vision persons at bus stops was successfully met by using RFID technology. Thanks to its modularly structured system, this concept is not limited to the application at bus stops. In the follow-up project 'Bus-ID2', additional possibilities for application such as orientation in bus terminals, in underground public transportation facilities and at intersections as well as the use of auxiliary digital information will be studied. In this case, the RFID technology used is intended to enhance existing orientation aids such as tactile tiles in bus terminals or acoustical signal transmitters at traffic light facilities, thus generating increased benefits for the users. To accomplish the project goals in the second phase of this project, a prototype system will be tested extensively. This will be done in close cooperation with future users and decision makers at the local level and should culminate in a product suited for marketing.


Referenznummer:

R/FO125455


Informationsstand: 06.01.2014