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Angaben zum Forschungsprojekt

HEROS - Herausforderungen ohne Schranken

Schüler/innen und/oder Schulabgänger/innen mit Behinderung, junge arbeitslose Menschen und arbeitslose Erwachsene mit Behinderung mit/ohne Ausbildungs- bzw. Schulabschluss wird die Möglichkeit geboten ein ein- oder zweimonatiges Auslandspraktikum in einem Unternehmen oder einen Aufenthalt in einem Jobcamp zu absolvieren. Die transnationalen Partner ESPIRAL Entitat de Serveis in Girona (ESP) und Eurocultura in Vicenza (ITA) sind für die Organisation der Praktikumsplätze, die Bereitstellung der Unterkünfte und die teilweise vor Ort Betreuung der Teilnehmer/innen verantwortlich. Dem Auslandsaufenthalt geht eine intensive Vorbereitunsphase voraus in der die Teilnehmer/innen für die Zeit im Ausland fit gemacht werden. Nach ihrer Rückkehr erhalten die Teilnehmer/innen Betreuung und Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt.
Der Expertenaustausch im Projekt wir unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten durchgeführt:

1. In intensiven Absprachen sollen zwischen den Partnern und Experten der im Projekt beteiligten Jobcentern Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Auslandsaufenthalten ausgetauscht werden. Dies soll in erster Linie dabei helfen, die Vorbereitung und Durchführung weiterer Auslandsaufenthalte besser an den Bedürfnissen der Teilnehmer auszurichten und die HEROS (IdA) Ansätze und Erfahrungen in das regionale Arbeitsmarktkonzept einzubinden.

2. Außerdem sollen sich unterschiedliche nationale und transnationale arbeitsmarktpolitische Akteure an Austausch und Transfer zur Förderung von Beschäftigung, Verbesserung der Chancengleichheit und Integrationsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung beteiligen.
Diese Veranstaltungen thematisieren unter anderem:

- die Einbindung der HEROS (IdA II) Ansätze und Erfahrungen in das regionale Arbeitsmarktkonzept
- die Vorstellung behindertengerechter Ausbildungsmöglichkeiten
- Möglichkeiten einer behindertengerechten Arbeitsplatzausstattung (Technischer Berater)
- begleitende Hilfen im Arbeitsleben (Arbeitsrechtliche Grundsätze wie Kündigungsschutz etc.)
- die Vorstellung der Aufgaben und Hilfen des Integrationsfachdienstes des Integrationsamtes
- Unterstützungsmöglichkeiten bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung durch das Jobcenter und der Agentur für Arbeit
- die Besichtigung/Vorstellung von Behinderteneinrichtungen, des Berufsförderungswerks
- die Besichtigung/Vorstellung von integrativen Schulen/Förderschulen
- Diskussionsforen unter Einbezug von Experten wie z. B. Integrationsfachdienst, Integrationsamt, VdK - Verband der Körperbehinderten, Rentenversicherung, Krankenkasse, Gehörlosen-Bund e. V., Lebenshilfe e. V., Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Agentur für Arbeit, Jobcenter

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Homepage IdA - Integration durch Austausch, http://www.ida.de



Beginn:

01.04.2011


Abschluss:

30.06.2014


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt / Transnationales Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125362


Informationsstand: 14.04.2020