Inhalt

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Europäisches Kompetenz- und Innovations- und Schulungszentrum für Barrierefreiheit

Das Euregio Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit e.V. (EUKOBA e.V.) ist in den Themenfeldern Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, Bildung und Forschung, Soziale Dienste sowie arbeitswirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung tätig.

Unser Konzept bezieht Menschen mit Behinderung von Anfang an ein. Wir behaupten: Warum kann ein schwerbehinderter Mensch nicht als Dozent nicht behinderte Menschen unterrichten? Warum sollten Behinderte Menschen als Experten in eigener Sache nicht gemeinsam mit Studenten, Berufsschülern gemeinsam an den Herausforderungen der Zukunft und der Entwicklung von Innovationen arbeiten. Was wir wissen, ist, dass niemand besser die Barrierefreiheit von Objekten, Produkten und Dienstleistungen beurteilen und prüfen kann, als die Nutzer selbst. Diesen Weg beschreiten wir mit unserem euregionalen Netzwerk seit 2006 und wollen hierzu auf Vogelsang das Europäische Kompetenz- und Innovations- und Schulungszentrum für Barrierefreiheit ansiedeln.

Im Bereich Bildung möchten wir unsere und auch andere Expertenangebote, Menschen zugänglich machen, die wegen ihrer Behinderung nicht oder nur eingeschränkt lernen können. Der Innovationsgehalt der Projektidee liegt darin, dass Bildung mit all ihren Möglichkeiten, Methoden und ihrer Anwendungsvielfalt auch für und durch Menschen mit Behinderung realisierbar wird. Dadurch ergeben sich vor allem auch Potentiale für die Qualifizierung behinderter Menschen. Sie können optimal auf zukünftige Aufgaben vorbereitet werden. Die Gütesicherung von Produkten wird vor Ort in unserem hauseigenen Testzentrum durchgeführt. Der Test von Produkten hinsichtlich Ihrer Barrierefreiheit ist in Europa bisher noch nicht standardisiert. Hierzu soll unsere Arbeit einen Beitrag leisten.

Die primäre Zielsetzung unseres Projektes ist es, neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung anzubieten, mit dem Ziel, die Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsprozess systematisch zu berücksichtigen.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Die ICF ist kein ausdrücklicher Forschungsgegenstand, wird aber im Vorhaben genutzt, z.B. durch den Einsatz ICF-basierter Instrumente / Skalen zur Beschreibung von Untersuchungsvariablen, Verlaufsdokumentation, Ergebnismessung etc.



Beginn:

01.01.2010


Abschluss:

laufend


Art:

Modellprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125317


Informationsstand: 24.11.2017