Inhalt

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Evaluation von berufsorientierten stationären und poststationären Maßnahmen bei kardiologischen Rehabilitanden mit berufsbezogenen Problemen (BERUNA)

Die Studie soll klären, ob eine Kombination aus intensivierter berufsbezogener Rehabilitation und individualisierten tätigkeitsbezogenen Nachsorgeangeboten, die Teilhabe am Arbeitsleben ein Jahr nach der Rehabilitation verbessert.

In den zwei kardiologischen Abteilungen der Klinik Königsfeld und der Mühlenbergklinik Holsteinische Schweiz sollen insgesamt bei 300 Probanden (150 in der Interventions- und 150 in der Kontrollgruppe, randomisierte Zuteilung) die Effekte einer berufsbezogenen, patientenorientierten Rehabilitation mit denen einer herkömmlichen kardiologischen Rehabilitation verglichen werden. Zentrales Outcome-Kriterium ist die Erwerbstätigkeit ein Jahr nach der Rehabilitation. Dieses wird über die Analyse der Versichertenkonten erfasst.

Die berufsbezogene Intervention beginnt während des stationären Aufenthaltes. Zur Steigerung der Motivation zur Rückkehr zur Arbeit erhalten die Teilnehmer aus der Interventionsgruppe Einzelgespräche im Psychologischen- und Sozialen Dienst, ein interdisziplinäres Abschlussgespräch, an dem neben dem behandelnden Arzt ein weiterer Bezugstherapeut teil nimmt und an die EFL- Testung angelehnte tätigkeitsbezogene Übungen. In einer anschließenden berufsbezogenen Nachsorgephase werden berufsbezogene Gruppengespräche, Entspannungsübungen und Stressbewältigungstrainings, Ergometertherapie, Gespräche mit einem Arzt und einem Psychologen und weiterhin an die EFL- Testung angelehnte tätigkeitsbezogene Übungen angeboten.



Beginn:

01.05.2008


Abschluss:

31.03.2012


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF):
Förderschwerpunkt zur versorgungsnahen Forschung, chronische Erkrankung und Patientenorientierung



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125140


Informationsstand: 20.12.2019