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Adressangaben

KfbI e.V.
Kompetenz für barrierefreies Internet
c/o Evelyn Bräunlein

Hüttenbacher Str. 24


90482 Nürnberg


Bayern


Telefon:
0911 547353

E-Mail:

Homepage:

Informationen




Eigendarstellung / Auszug:


Der gemeinnützige Verein KfbI e. V. Kompetenz für barrierefreies Web-Design setzt sich ein für die Verbreitung der Praxis, Internet-Angebote barrierefrei zugänglich zu gestalten. Die Angebote von KfbI richten sich an behördliche Betreiber von Internet-Seiten und an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Ausgangspunkt der Aktivitäten sind die Behindertengleichstellungsgesetze (BGG) mit ihrer Forderung nach nicht ausschließenden Kommunikations-Angeboten. Es geht jedoch nicht nur um behinderte Menschen. Wird der Einsatz von Standards der 'Web Accessibility' ernst genommen, verbessert er die Nutzbarkeit und Verständlichkeit von Internet-Auftritten für alle Menschen.

In den Tagungen, die KfbI e. V. organisiert, werden vermittelt:
- Rechtliche Grundlagen des barrierefreien Internet
- Konzeptionelle Grundlagen des barrierefreien Internet
- Barrierefrei-Wissen über Web-Design und HTML-Markup
- Online-Redaktion und barrierefreie Textauszeichnung

KfbI betreibt die Vernetzung von Barrierefrei-Aktivitäten in der Metropolregion Nürnberg, um den Informationsaustausch zwischen Experten, Anbietern und Nutzern zu fördern.

Das Kompetenzzentrum von KfbI e. V.
Dem KfbI Kompetenzzentrum gehören ausschließlich Web-Designerinnen und Web-Designer an, die als selbstverständliche Grundlage für barrierefreies Web-Design die strikte Trennung von Inhalt und Darstellung beherrschen. Dazu gehören unter anderem:

Die Fähigkeit, die Formatierung von Internetseiten ausschließlich auf Basis von externen CSS (cascading Style sh eets) vorzunehmen
Die Fähigkeit, validen HTML bzw. XHTML-Code zu generieren.

Auf bestimmte Teilbereiche des barrierefreien Web-Designs ist das Kompetenzzentrum von KfbI e. V. spezialisiert:
Barrierefrei zugängliche Formulare. Barrierefreie Formulare sind eine besondere Herausforderung für das Web-Design. Die Gestaltung ihrer HTML-Grundstruktur muss einfach den Regeln der Kunst, z. B. der Ausstattung mit dem label-Tag, entsprechen. Üblicherweise ist ein Formular jedoch das Frontend einer webbbasierten Anwendung. Das heißt, es wird interaktiv verändert und 'zurückgegeben'. Die Ausgabe einer Meldung, dass ein Eingabefeld das falsche Format hat, wird serverseitig generiert. Man hat es also in der Praxis der Formulare mit einer Kombination von 'statischem' HTML und 'dynamischer' Programmierung zu tun.
Barrierefreiheit und Content Management Systeme (CMS). Auf dem deutschen Markt gab es Ende 2006 ca. 1.500 Softwareprodukte unter dem Namen 'Content Management'. Glaubt man der Herstellerangaben, müssten alle 'barrierefrei' sein. Die Praxis zeigt, dass viele CMS nur mit enormem Aufwand, manche auch gar nicht, dazu zu bringen sind, barrierefrei zugängliche Internet-Seiten zu generieren. Üblicherweise liegt das daran, dass die Software gegen den Willen der Web-Designer 'harte' Codierungen vornimmt. Gut zu wissen, wonach man vor der Beschaffung eines CMS recherchieren muss.
Barrierefreie Sprache, auch 'einfache Sprache'. Selbst wenn Internetseiten mit validem HTML-Code ausgestattet und konsequent mit externem CSS formatiert sind, garantiert das nicht einen wesentlichen Punkt: Ihre Verständlichkeit für die Nutzerinnen und Nutzer. Dabei helfen bewährte Regeln der Textgestaltung, wie sie beispielsweise in der Journalistenausbildung vermittelt werden. Die besondere Herausforderung barrierefreier Sprache ist jedoch der Kompromiss zwischen dem Thema und der Zielgruppe. Ein juristischer oder wissenschaftlicher Sachverhalt darf nicht 'gefälscht', aber er kann trotzdem verständlich erklärt werden.






Referenznummer:

R/AD388022


Weitere Informationen

Adressgruppen:
  • Barrierefreies Internet /
  • Barrierefreiheit/Wohnen/Bauen /
  • Technische Hilfsmittel

Schlagworte:
  • barrierefreie IT /
  • barrierefreies Internet /
  • barrierefreies Webdesign /
  • Barrierefreiheit /
  • Beratung /
  • Blindheit /
  • digitale Barrierefreiheit /
  • Internet /
  • Sehbehinderung /
  • Webdesign


Informationsstand: 17.10.2017