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Bibliographische Angaben zur Publikation

BoReM - Beruflich orientiertes Reha-Modul: Ein Ansatz zur beruflichen Orientierung in der medizinischen Rehabilitation

Vortrag auf dem Einundzwanzigsten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 5. bis 7. März 2012 in Hamburg



Sammelwerk / Reihe:

Flexible Antworten auf neue Herausforderungen


Autor/in:

Menzel-Begemann, Anke; Hemmersbach, Alexander


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2012, Seite 174-175


Jahr:

2012



Abstract:


Berufsbezogene medizinisch-rehabilitative Maßnahmen stehen hoch im Kurs. Ziel dieser Maßnahmen ist, frühzeitig berufsbezogenen Unterstützungsbedarf zu erkennen, die Leistungsfähigkeit bestmöglich vorherzusagen und 'Betroffene [zu] befähigen, so schnell wie möglich ... realistische Vorstellungen ... zu entwickeln' (Karbe, Küst, 2006). Insbesondere die Frühzeitigkeit wird hierbei betont: Sie stellt sicher, dass Maßnahmen schneller und zielgerichteter zugewiesen werden und Betroffenen die größtmögliche Zeitspanne zur Vorbereitung auf die Rückkehr eingeräumt wird.

Für die berufsbezogene Ausrichtung der Rehabilitation ist ein arbeitskontextnahes, psychoedukativ begleitetes Vorgehen empfehlenswert, denn bei vertrauten Abläufen und Materialien zeigen Betroffene eine höhere Compliance und die Auseinandersetzung mit berufsrelevanten Defiziten wird besser angebahnt.

Die Evaluation erfolgt - zunächst für die neurologische Rehabilitation - mittels randomisierter kontrollierter Interventionsstudie in zwei Einrichtungen. Neben der Erfassung patientenbezogener Maße soll als zentrale Fragestellung untersucht werden, ob das beruflich orientierte Reha-Modul (BoReM) die Reintegrationsrate in der Interventionsgruppe signifikant steigern kann. Bei den zum Frühjahr 2012 vorliegenden Daten sollen die Bewertungen der Rehabilitanden und Rehabilitandinnen zum Reha-Ende und erste Rückmeldungen sechs Monate nach der Behandlung fokussiert werden.

Es darf angenommen werden, dass mit dem BoReM-Konzept die anvisierte berufskontextnahe Orientierung und damit die stärkere Ausrichtung auf Aktivitäten- und Teilhabeaspekte in der medizinischen Rehabilitation gelungen scheint und zudem von den Rehabilitanden und Rehabilitandinnen positiv und als Nutzen bringend bewertet wird. Vor diesem Hintergrund wird es spannend zu untersuchen, ob auch reintegrationsbezogene Parameter wie die Wiedereingliederungsrate oder auch zeitliche und inhaltliche Aspekte durch das beruflich orientierte Reha-Modul begünstigt werden können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '21. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV348211


Informationsstand: 15.03.2012

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