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Angaben zum Urteil

Zur Altersbegrenzung der Werkstattbeschäftigung auf das 65. Lebensjahr

Gericht:

VG Augsburg 3. Kammer


Aktenzeichen:

AU 3 K 01.1051 / 3 K 01.1051


Urteil vom:

04.03.2002



Orientierungssatz:

1. Einzelfall der bejahten Verpflichtung des Sozialhilfeträgers zur Kostenübernahme für die Beschäftigung eines Behinderten, der das 65. Lebensjahr vollendet hat. Hier: Kostenübernahme bis zu dem Zeitpunkt, bis das Wohnheim eine eigene Tagesbetreuung geschaffen hat.

2. Die Werkstattrichtlinien des Sozialhilfeträgers, die eine Altersbegrenzung für das 65. Lebensjahr festlegen, stehen nicht entgegen, da die konkreten Lebensumstände des Betroffenen zu bewerten sind und im Einzelfall der Ermessensspielraum des BSHG § 4 Abs 2 keine Alternative lässt.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

MWRE000520300


Weitere Informationen

Themen:
  • Aufnahmebedingungen / Werkstattfähigkeit /
  • Förderungsvoraussetzungen / Förderungsfähigkeit /
  • Leistungen /
  • Rehabilitationseinrichtungen /
  • Werkstatt für behinderte Menschen

Schlagworte:
  • Altersgrenze /
  • Aufnahmebedingung /
  • Beschäftigung /
  • Ermessensspielraum /
  • Kostenübernahme /
  • Rente /
  • Rentenalter /
  • Sozialhilfeträger /
  • Tagesbetreuung /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Werkstattbeschäftigung /
  • Werkstatt für behinderte Menschen /
  • Wohnheim


Informationsstand: 09.09.2003

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