Inhalt

in Urteilen und Gesetzen blättern

  • aktuelle Seite: Urteil

Angaben zum Urteil

Zur Bedeutung des Grundrechts der freien Berufswahl im Recht der beruflichen Rehabilitation und zur Förderungshöchstdauer

Gericht:

BSG 9b. Senat


Aktenzeichen:

9b/7 RAr 142/89


Urteil vom:

03.07.1991


Grundlage:

GG Art 12 Abs 1 S 1 / AFG § 56 ABS 1 S 2 / AFG § 56 ABS 4 S 2 / RehaAnglG § 11 Abs 3 S 1



Leitsatz:

1. Zur Bedeutung des Grundrechts der freien Berufswahl im Recht der beruflichen Rehabilitation.

Orientierungssatz:

1. Unter Berücksichtigung des Sparsamkeitsgebotes der Verwaltung ist im Rahmen der beruflichen Rehabilitation eine Förderung einer länger als 2 Jahre dauernden Umschulung auch dann möglich, wenn dem Behinderten nur zweijährige Umschulungsgänge vorgeschlagen werden können, die der besonderen Eignung, Neigung und dem bisherigen Berufsweg des Behinderten nicht hinreichend Rechnung tragen.

Diese Entscheidung wird zitiert von:

BSG 1991-10-18 9b RAr 15/90 Vergleiche

Rechtszug:

vorgehend SG Mainz 1988-12-15 S 7 Ar 175/86
vorgehend LSG Mainz 1989-11-03 L 6 Ar 25/89


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE041603406


Weitere Informationen

Themen:
  • Ausbildung /
  • Förderungsdauer / Förderungsumfang /
  • Leistungen /
  • Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation /
  • Maßnahmewahl / Berufswunsch /
  • Umschulung

Schlagworte:
  • berufliche Rehabilitation /
  • berufsfördernde Leistung /
  • Berufsfreiheit /
  • Berufswahl /
  • Berufswunsch /
  • BSG /
  • Dauer /
  • Eignung /
  • Förderung /
  • Förderungsdauer /
  • Förderungshöchstdauer /
  • freie Berufswahl /
  • Grundrecht /
  • Integration /
  • Maßnahmedauer /
  • Neigung /
  • Regelförderzeit /
  • Rehabilitation /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Umschulung /
  • Urteil


Informationsstand: 09.03.1992

in Urteilen und Gesetzen blättern