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Angaben zum Urteil

Gesetzliche Unfallversicherung - erneuter Verletztengeldanspruch - Abbruch der berufsfördernden Maßnahme wegen Folgen eines Arbeitsunfalles - Feststellung der fehlenden Wiedereingliederungsmöglichkeit - Höchstbezugsdauer

Gericht:

LSG Essen 15. Senat


Aktenzeichen:

L 15 U 285/02


Urteil vom:

23.03.2004



Orientierungssatz:

1. Ein Versicherter hat auch bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit keinen weiteren Anspruch auf Verletztengeld, wenn sich die fehlende Wiedereingliederungsmöglichkeit nicht von vornherein, sondern erst nach einem wegen der Folgen des Arbeitsunfalles missglückten Rehabilitationsversuch herausstellte und der Versicherte bereits zu Beginn der berufsfördernden Maßnahme über 78 Wochen Verletztengeld bezogen hatte.

2. § 48 SGB 7 greift grundsätzlich nur dann ein, wenn der Versicherte nach dem Unfall wieder arbeitsfähig geworden ist oder eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hat; denn sie soll den aktuellen Verlust des Arbeitsentgelts- und einkommens ausgleichen. Sie ist weiterhin anzuwenden, wenn nach einer erfolgreichen Umschulung Arbeitsunfähigkeit im Umschulungsberuf besteht.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE037620322


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufsausbildungsmaßnahmen /
  • Förderungsdauer / Förderungsumfang /
  • Leistungen /
  • Maßnahmeabbruch /
  • Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation

Schlagworte:
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • Arbeitsunfall /
  • berufliche Integration /
  • Berufsförderung /
  • Leistungsanspruch /
  • Maßnahmeabbruch /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil /
  • Verletztengeld


Informationsstand: 31.08.2004

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