Inhalt

Detailansicht

  • aktuelle Seite: Gesetz

Angaben zum Gesetz

Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) - SGB IX a. F.

Erster Teil: Regelungen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen
Kapitel 6: Unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen



SGB 9 § 48 Berechnungsgrundlage in Sonderfällen



Die Berechnungsgrundlage für das Übergangsgeld während Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wird aus 65 vom Hundert des auf ein Jahr bezogenen tariflichen oder, wenn es an einer tariflichen Regelung fehlt, des ortsüblichen Arbeitsentgelts ermittelt, das für den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort der Leistungsempfänger gilt, wenn

1. die Berechnung nach den § 46 und § 47 zu einem geringeren Betrag führt,

2. Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen nicht erzielt worden ist oder

3. der letzte Tag des Bemessungszeitraums bei Beginn der Leistungen länger als drei Jahre zurückliegt. Maßgebend ist das Arbeitsentgelt in dem letzten Kalendermonat vor dem Beginn der Leistungen bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze für diejenige Beschäftigung, für die Leistungsempfänger ohne die Behinderung nach ihren beruflichen Fähigkeiten, ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit und nach ihrem Lebensalter in Betracht kämen. Für den Kalendertag wird der 360. Teil dieses Betrages angesetzt.

Stand:

17.07.2017



Geltungszeit:

Außer Kraft getreten am 01.01.2018
abgelöst durch SGB IX § 68



Referenznummer:

R/RSGB9048


Weitere Informationen

Schlagworte:
  • Behinderung /
  • Beitragsberechnung /
  • Berechnung /
  • Berechnungsgrundlage /
  • berufliche Integration /
  • berufliche Rehabilitation /
  • Gesetz /
  • Leistung /
  • Leistungen zur Teilhabe /
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben /
  • Rehabilitation /
  • SGB IX-aF /
  • Sonderfall /
  • Teilhabe /
  • Übergangsgeld

Drucken / Speichern

Drucken / Speichern nach oben