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Angaben zum Urteil

Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - Aufhebung bei Änderung der Verhältnisse - dauerhafte volle Erwerbsminderung - Eingangs- bzw. Berufsbildungsbereich einer WfBM

Gericht:

LSG Hessen 4. Senat


Aktenzeichen:

L 4 SO 83/18 B ER


Urteil vom:

28.06.2018


Grundlage:

SGG § 86a Abs. 1 / SGG § 86b / SGB II § 44a / SGB VI § 43 / SGB X § 45 Satz 3 Nr. 3



Leitsatz:

1. Zum Verhältnis des Antrages auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, gerichtet auf Auszahlung der Leistungen aus einer Leistungsbewilligung, zum Antrag auf Feststellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs gegen den Aufhebungsbescheid.

2. § 45 Satz 3 Nr. 3 SGB XII in der seit 1. Juli 2017 geltenden Fassung ist dahingehend auszulegen, dass bei Personen, die den Eingangs- bzw. Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen durchlaufen, eine volle Erwerbsminderung auf Dauer zumindest widerleglich unterstellt wird.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Gießen, Beschluss vom 30.04.2018 - S 18 SO 34/18 ER



Quelle:

Rechtsprechungsdatenbank Hessen


Referenznummer:

R/R7902


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufsbildungsbereich /
  • Berufsbildungsbereich /
  • Eingangsverfahren /
  • Eingangsverfahren /
  • Grundsicherungsleistungen /
  • Leistungen /
  • Werkstatt für behinderte Menschen

Schlagworte:
  • Anspruch /
  • Anspruchsausschluss /
  • Aufhebungsbescheid /
  • Begutachtung /
  • Berufsbildungsbereich /
  • Diskriminierung /
  • Eingangsverfahren /
  • einstweiliger Rechtsschutz /
  • Erwerbsminderung /
  • Erwerbsminderung /
  • Grundsicherungsleistung /
  • Leistung /
  • Leistungsanspruch /
  • Leistungsanspruch /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil /
  • Werkstatt für behinderte Menschen


Informationsstand: 11.01.2019

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