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Angaben zum Urteil

Zum Anspruch auf Blindengeld nach dem Bayerischen Blindengeldgesetz

Gericht:

LSG Bayern 15. Senat


Aktenzeichen:

L 15 BL 10/17


Urteil vom:

09.01.2018


Grundlage:

BayBlindG Art. 1 / GG Art. 3 / GG Art. 20 Abs. 1 / UN-BRK Art. 5 Abs. 2 / UN-BRK Art. 2 / BV Art. 118 / BV Art. 118a



Leitsätze:

1. Einen Anspruch auf Blindengeld gemäß dem Bayerischen Blindengeldgesetz hat nur, wer blind oder hochgradig sehbehindert im Sinne von Art. 1 dieses Gesetzes ist. (Rn. 35 - 42)

2. Zur Verfassungsmäßigkeit des Bayerischen Blindengeldgesetzes (Rn. 48 - 60)

3. Es kann hier offen bleiben, ob die durch das Gesetz zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 13.12.2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in innerstaatliches einfaches Bundesrecht transformierten völkerrechtlichen Regelungen der UN-BRK dem behinderten Menschen ein subjektiv-öffentliches Recht auf bestimmte Leistungen unabhängig von deren Ausgestaltung im sonstigen Bundesrecht einräumen. (Rn. 46)

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Nürnberg, Urteil vom 09.03.2017 - S 2 BL 6/16



Quelle:

BAYERN.RECHT


Referenznummer:

R/R7717


Weitere Informationen

Themen:
  • Blindengeld /
  • Förderungsvoraussetzungen / Förderungsfähigkeit /
  • Leistungen

Schlagworte:
  • Anspruch /
  • Bayern /
  • Blindengeld /
  • Diskriminierungsverbot /
  • Förderungsvoraussetzung /
  • Gestaltungsspielraum /
  • Leistung /
  • Leistungsanspruch /
  • Mehraufwand /
  • Nachteilsausgleich /
  • Sehbehinderung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil /
  • Verfassungsmäßigkeit


Informationsstand: 28.09.2018

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