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Angaben zum Urteil

Schwerbehindertenrecht - Anspruch auf großes Blindengeld - Sehschärfe unter 1/50 - gegensätzliche Gutachten

Gericht:

LSG Sachsen-Anhalt 7. Senat


Aktenzeichen:

L 7 BL 1/09


Urteil vom:

25.09.2012


Grundlage:

BliGG ST § 1 Abs. 1 / BliGG ST § 1 Abs. 2 Nr. 1 / BliGG ST § 1 Abs. 2 Nr. 2 / BliGG ST § 1 Abs. 4 / VersMedV § 2 / VersMedV Anlage Teil A Nr. 6



Leitsatz:

Ein Anspruch auf das große Blindengeld setzt ua voraus, dass die Sehschärfe auf dem besseren Auge nicht mehr als 1/50 beträgt. Diese Voraussetzung ist bei widersprüchlichen ärztlichen Befunden und Gutachten nicht festzustellen, wenn nur ein Sachverständiger eine Sehschärfe von nicht mehr als 1/50 feststellt, aber aus anderen Gutachten und Befunden zeitlich vor und nach diesem Gutachten ein besseres Sehvermögen abzuleiten ist.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Dessau-Roßlau Urteil vom 11.02.2009 - S 5 BL 5/08
BSG Urteil vom 20.02.2013 - B 9 BL 2/12 B



Quelle:

Justiz Sachsen-Anhalt


Referenznummer:

R/R6605


Weitere Informationen

Themen:
  • Blindengeld /
  • Leistungen

Schlagworte:
  • Anspruch /
  • Augenerkrankung /
  • Begutachtung /
  • Blindengeld /
  • Leistung /
  • Leistungsanspruch /
  • Leistungsvoraussetzung /
  • Sehbehinderung /
  • Sehschärfe /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil


Informationsstand: 06.01.2016

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