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Angaben zum Urteil

Ordentliche Verdachtskündigung - Sachvortragsverwertungsverbot - mangelnde persönliche Eignung - Tankkartenmissbrauch

Gericht:

BAG 2. Senat


Aktenzeichen:

2 AZR 426/18


Urteil vom:

31.01.2019


Grundlage:

KSchG § 1 Abs. 2 / GG Art 12 Abs. 1 / BDSG 1990 § 32 Abs. 1 / ZPO § 138 / MRK Art. 6 Abs. 2 / Art 7 EUGrdRCh / BGB § 242 / BGB § 626 / BGB § 622 / BetrVG § 102 / ZPO § 286



Leitsätze:

1. Der dringende Verdacht einer Pflichtverletzung kann eine ordentliche Kündigung aus Gründen in der Person des Arbeitnehmers iSv. § 1 Abs. 2 KSchG sozial rechtfertigen.

2. Die Einsichtnahme in auf einem Dienstrechner des Arbeitnehmers gespeicherte und nicht als 'privat' gekennzeichnete Dateien setzt nicht zwingend einen durch Tatsachen begründeten Verdacht einer Pflichtverletzung voraus.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Stuttgart, Urteil vom 31.07.2017 - 24 Ca 2/17
LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 06.06.2018 - 21 Sa 48/17



Quelle:

Bundesarbeitsgericht


Referenznummer:

R/R8316


Weitere Informationen

Themen:
  • außerordentliche Kündigung /
  • Kündigung /
  • Kündigungserklärungsfrist

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • außerordentliche Kündigung /
  • BAG /
  • Fehlverhalten /
  • Integrationsamt /
  • Kündigung /
  • Kündigungswirksamkeit /
  • Schadensersatz /
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  • Urteil /
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  • verhaltensbedingte Kündigung /
  • Wirksamkeit /
  • Zustimmung


Informationsstand: 13.03.2020

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