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Angaben zum Urteil

Außerordentliche fristlose Kündigung - Drohung - betriebliches Eingliederungsmanagement

Gericht:

BAG 2. Senat


Aktenzeichen:

2 AZR 47/16


Urteil vom:

29.06.2017


Grundlage:

BGB § 626 Abs. 1 / BGB § 626 Abs. 2 / BGB § 134 / BGB § 241 Abs. 2 / GG Art. 1 Abs. 1 / GG Art. 2 Abs. 1 / SGB IX § 84 Abs. 2 / SGB IX § 85 / SGB IX § 91 / BDSG 1990 § 1 Abs. 2 / BPersVG § 108 Abs. 2 / TV HE § 34 Abs. 2 / DSG HE 1986 § 2 / PersVG HE 1988 § 78 Abs. 2



Leitsatz:

Die ernstliche und im Zustand freier Willensbetätigung abgegebene Drohung mit Selbstmord kann einen wichtigen Grund zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses bilden, wenn es dem Arbeitnehmer darum geht, mit der Drohung Druck auf den Arbeitgeber auszuüben, um bestimmte eigene Interessen oder Forderungen durchzusetzen.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Gießen, Urteil vom 18. Juli 2014 - 10 Ca 289/13
LAG Hessen, Urteil vom 22. April 2015 - 2 Sa 1305/14
Zurückverweisung an das LAG



Quelle:

Rechtsprechung im Internet


Referenznummer:

R/R7622


Weitere Informationen

Themen:
  • außerordentliche Kündigung /
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Kündigung /
  • Prävention /
  • Weiterbeschäftigung / leidensgerechter Arbeitsplatz

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • außerordentliche Kündigung /
  • BAG /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Drohung /
  • Ermittlungspflicht /
  • Interessenabwägung /
  • Kündigung /
  • leidensgerechter Arbeitsplatz /
  • Leistungsfähigkeit /
  • Pflichtverletzung /
  • Urteil /
  • verhaltensbedingte Kündigung /
  • Weiterbeschäftigung /
  • Weiterbeschäftigungsanspruch


Informationsstand: 26.04.2018

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