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Angaben zum Urteil

Wirksamkeit einer außerordentlichen fristlosen, hilfsweise fristgerechten Kündigung - Negativattest des Integrationsamtes

Gericht:

LAG Köln 3. Kammer


Aktenzeichen:

3 Sa 190/08


Urteil vom:

16.07.2008


Grundlage:

BGB § 626 / KSchG § 1 Abs. 2 / KSchG § 9 Abs. 1 S. 2 / SGB IX § 85 / SGB IX § 90 Abs. 2a



Leitsätze:

1. Grundsätzliches Abmahnungserfordernis vor einer verhaltensbedingten Kündigung wegen Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften und einen hierdurch verursachten schweren Arbeitsunfall.

2. Bestätigung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur dreiwöchigen Antragsfrist i. S. v. § 90 II a SGB IX.

3. Das Negativattest des Integrationsamts kann nur im Fall seiner Bestandskraft die gesetzliche Kündigungssperre beseitigen.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Köln Urteil vom 30.11.2007 - 5 Ca 5868/07



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R3049


Weitere Informationen

Themen:
  • außerordentliche Kündigung /
  • Kündigung /
  • laufendes Feststellungsverfahren (Schwerbehinderteneigenschaft) /
  • Zustimmungsverfahren / Integrationsamt

Schlagworte:
  • Abmahnung /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsschutz /
  • Arbeitsunfall /
  • außerordentliche Kündigung /
  • besonderer Kündigungsschutz /
  • Feststellungsverfahren /
  • Integrationsamt /
  • Kündigung /
  • Kündigungszustimmung /
  • Negativattest /
  • Pflichtverstoß /
  • Sicherheitsvorschrift /
  • Urteil /
  • verhaltensbedingte Kündigung /
  • Zustimmung /
  • Zustimmungsverfahren


Informationsstand: 27.10.2008

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