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Angaben zum Urteil

Krankheitsbedingte Kündigung - Darlegungslast des Arbeitgebers für Nutzlosigkeit eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements - Weiterbeschäftigungsanspruch nach pflichtwidriger Unterlassung eines BEM

Gericht:

ArbG Berlin 54. Kammer


Aktenzeichen:

54 Ca 12814/16


Urteil vom:

23.02.2017



Orientierungssatz:

Für die Einhaltung der Anforderungen an die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagemente (BEM) muss der Arbeitgeber darlegen, welche Maßnahmen oder Gesprächsansätze er verfolgt hat, um die Möglichkeiten zu klären, wie die Arbeitsunfähigkeit des betroffenen Arbeitnehmers möglichst überwunden und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Nach diesen Grundsätzen genügt es nicht, wenn der Arbeitgeber sich auf eine bloße Anhörung des Arbeitsnehmers beschränkt, ohne selbst im Sinne einer Interaktion initiativ zu werden.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

DGB Bildungswerk PROJEKT:RE-BEM


Referenznummer:

R/R7427


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Prävention

Schlagworte:
  • Arbeitgeberpflicht /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Darlegungslast /
  • Direktionsrecht /
  • Gesundheitsprognose /
  • Krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Langzeiterkrankung /
  • leidensgerechter Arbeitsplatz /
  • personenbedingte Kündigung /
  • Prävention /
  • Prüfpflicht /
  • Urteil /
  • Weiterbeschäftigung /
  • Weiterbeschäftigungsanspruch /
  • Weiterbeschäftigungsmöglichkeit


Informationsstand: 25.07.2017

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