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Angaben zum Urteil

Wirksamkeit einer Kündigung wegen langanhaltender Erkrankung - Betriebliches Eingliederungsmanagement - Verwirkung des besonderen Kündigungsschutzes für schwerbehinderte Menschen wegen unterlassener Information des Arbeitgebers über Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft

Gericht:

LAG Mainz


Aktenzeichen:

3 Sa 505/11


Urteil vom:

20.03.2012



Leitsatz:

Der Arbeitnehmer hat den Sonderkündigungsschutz nach § 85 SGB IX verwirkt, wenn er den Arbeitgeber nicht innerhalb einer Regelfrist von drei Wochen nach Zugang der Kündigung auf die Schwerbehinderteneigenschaft oder den Anerkennungsantrag hingewiesen hat und dem Arbeitgeber der bestehende oder mögliche Schutztatbestand nicht bekannt war.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Koblenz Urteil vom 21.07.2011 - 9 Ca 1297/10



Quelle:

Justiz Rheinland-Pfalz


Referenznummer:

R/R5829


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Prävention

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • besonderer Kündigungsschutz /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Feststellungsantrag /
  • Gesundheitsprognose /
  • Informationspflicht /
  • Integrationsamt /
  • Interessenabwägung /
  • Kenntnis des Arbeitgebers /
  • Krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Kündigungszustimmung /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • soziale Rechtfertigung /
  • Urteil /
  • Verhältnismäßigkeit /
  • Vertragspflicht /
  • Verwirkung /
  • Weiterbeschäftigungsmöglichkeit /
  • Wirksamkeitsvoraussetzung /
  • Zukunftsprognose


Informationsstand: 18.09.2013

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