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Angaben zum Urteil

Unfallversicherung - Keine Kostenübernahme für Automatikgetriebe

Gericht:

LSG Nordrhein-Westfalen


Aktenzeichen:

L 17 U 207/97


Urteil vom:

10.06.1998



Ein Versicherter erlitt einen Arbeitsunfall, der zur Amputation des linken Oberschenkels führte. Sein Führerschein enthält die Einschränkung, daß er nur berechtigt ist, ein Auto mit automatischer Kupplung zu fahren.

Im Jahre 1996 erwarb er ein 14 Jahre altes Gebrauchtfahrzeug mit Automatikgetriebe. Er beantragte einige Tage später bei dem Unfallversicherungsträger, die Kosten für das Automatikgetriebe zu übernehmen.

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in Essen entschied, daß der Unfallversicherungsträger die Kosten für das Automatikgetriebe im Rahmen der Rehabilitation abgelehnt hat, weil - der Antrag nicht vor der Anschaffung des Fahrzeugs gestellt worden ist und - die Ablehnung bei einem gebrauchten Pkw, dessen Verkehrswert zum Zeitpunkt der Anschaffung nicht mehr als die Hälfte des seinerzeitigen Neupreises beträgt, ermessensgerecht ist.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Sozialgerichtsbarkeit BRD


Quelle:

Sozialrecht + Praxis 01/1999



Referenznummer:

R/R1196


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel zur Kfz-Anpassung

Schlagworte:
  • Antragstellung /
  • Automatikgetriebe /
  • Gebrauchtwagen /
  • Hilfsmittel /
  • KFZ-Anpassung /
  • Kostenübernahme /
  • Kraftfahrzeug /
  • Mobilität /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil


Informationsstand: 11.03.1999

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