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Angaben zum Urteil

Gesetzliche Unfallversicherung - Heilbehandlung - Hilfsmittelversorgung - Kostenerstattung - selbstbeschafftes Hilfsmittel - Ursachenzusammenhang mit Versicherungsfall - Nachschaden - Festbetrag - Mehrkosten - Verhältnismäßigkeit - Hörgerät

Gericht:

SG Dresden 7. Kammer


Aktenzeichen:

S 7 U 141/99


Urteil vom:

06.09.2001



Leitsatz:

1. Zur Beurteilung des Ursachenzusammenhangs zwischen Versicherungsfall und Hörgeräteversorgung.

2. Die Unfallversicherungsträger sind zur Versorgung mit einem den Festbetrag übersteigenden Hörgerät verpflichtet, wenn kein krasses Missverhältnis zwischen Mehrpreis und verbessertem Hörverständnis besteht.

3. Mehrkosten von etwa 2000,- DM stehen zu einem besseren Hörverständnis von 15% (Hörverständnis von 85% gegenüber Hörverständnis von 70% für das beste Festbetragsgerät) nicht in krassem Missverhältnis.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE031531522


Weitere Informationen

Themen:
  • Festbeträge / Zuzahlung /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel für hörbehinderte Menschen /
  • Information, Kommunikation /
  • Leistungsträger /
  • Unfallversicherung

Schlagworte:
  • Berufskrankheit /
  • Festbetrag /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittelversorgung /
  • Hörgerät /
  • Hörhilfe /
  • Kostenübernahme /
  • Lärmschwerhörigkeit /
  • Mehrkosten /
  • Mißverhältnis /
  • Nachschaden /
  • Selbstbeschaffung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil


Informationsstand: 31.07.2002

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