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Angaben zum Urteil

Ersatzforderung des Trägers der Unfallversicherung gegenüber dem Träger der Krankenversicherung

Gericht:

LSG München 4. Senat


Aktenzeichen:

L 4/Kr 91/77


Urteil vom:

27.02.1980


Grundlage:

RVO § 1507 Nr 2 Fassung 1936-06-15 / RVO § 565 Abs 1 Fassung 1963-04-30 / RAMErl 1944-01-27 / RVO § 1505 Abs 1 Fassung 1936-06-15 / RVO § 1509 Abs 3 S 1 Fassung 1925-07-14 / UVNG Art 4 § 4 Fassung 1963-04-30



Leitsatz:

1. Hat der Träger der Unfallversicherung eine weibliche Verletzte, die bei einem anerkannten Arbeitsunfall ihre Kopfhaut verloren hat, mit Perücken ausgestattet, so kann er von dem zuständigen Träger der gesetzlichen Krankenversicherung nicht nach RVO § 565 Abs 1 Ersatz verlangen, wenn er selbst nach UVNG Art 4 § 4, RVO § 1505 Abs 1 (Fassung bis 1963-06-30), § 1507 (Fassung bis 1963-06-30) zur Kostentragung verpflichtet ist, oder der Erstattungsanspruch durch Sondervorschriften ( UVNG Art 4 § 4; RVO § 1509 Abs 3 - Fassung bis 1963-06-30) ausgeschlossen ist. Eine Pauschalierung nach dem RAMErl 1944-01- 27 (AN 1944, 17) findet bei einer Ersatzforderung des Trägers der Unfallversicherung gegenüber dem Träger der Krankenversicherung nicht statt.

Rechtszug:

vorgehend SG Würzburg 1977-08-29 S 8/Kr 33/77


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE020890505


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Prothesen

Schlagworte:
  • ambulante Therapie /
  • Arbeitsunfall /
  • Ausschluss /
  • Ersatzanspruch /
  • Erstattungsanspruch /
  • Haarausfall /
  • Hilfsmittel /
  • Kostenübernahme /
  • Krankenversicherung /
  • Perücke /
  • Pflege /
  • Prothese /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Therapie /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil


Informationsstand: 01.03.1993

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