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Angaben zum Urteil

Unfallversicherung - Heilbehandlung - Kostenübernahme - Funktelefon

Gericht:

LSG Celle 6. Senat


Aktenzeichen:

L 6 U 380/95


Urteil vom:

29.07.1996


Grundlage:

RVO § 557 Abs 1 Nr 4 / RVO § 556 Abs 1



Orientierungssatz:

1. Die Einschränkung des Leistungsanspruchs im Krankenversicherungsrecht, wonach der Anspruch auf Versorgung mit Hilfsmitteln ausgeschlossen ist, soweit die Hilfsmittel als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind, gilt für das Unfallversicherungsrecht nicht.

2. Kein Anspruch eines Blinden auf teilweise Übernahme der Grundgebühr für ein Funktelefon mangels Vorliegen der Tatbestandsvoraussetzung 'Erleichterung der Unfallfolgen'.

Fundstelle:

HVBG-INFO 1996, 2311-2314 (OT1-2)
BAGUV RdSchr 88/96 (T)
BLB RdSchr BLB 123/96 (T)

Rechtszug:

vorgehend SG Stade 1995-10-24 XX


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE014790222


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Leistungspflicht der Krankenkassen

Schlagworte:
  • Ausschluss /
  • Blindheit /
  • Erleichterung /
  • Gebrauchsgegenstand /
  • Grundgebühren /
  • Handy /
  • Hilfsmittel /
  • Kostenübernahme /
  • Krankenversicherung /
  • Leistungsanspruch /
  • Rehabilitation /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • tägliches Leben /
  • Therapie /
  • Unfallfolge /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil


Informationsstand: 03.04.1997

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