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Angaben zum Urteil

Krankenversicherung - Rollfiets als Hilfsmittel - Vermeidung von Isolation als Grundbedürfnis

Gericht:

LSG Mainz 1. Senat


Aktenzeichen:

L 1 KR 72/05


Urteil vom:

03.03.2006


Grundlage:

SGB V § 33 Abs. 1 S. 1 / SGB V § 13 Abs. 3 / SGB I § 15 Abs. 1 S. 3 u. 4



Leitsatz:

1. Ein Rollfiets (Kombination aus Rollstuhl und Fahrrad ohne Vorderrad und Lenker) kann ein Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherung sein.

2. Auch bei Erwachsenen gehört die Vermeidung einer Isolation durch Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und Kommunikation zur Vermeidung von Vereinsamung zu den Grundbedürfnissen iS der gesetzlichen Krankenversicherung (Anschluss an BSG vom 16.4. 1998 - B 3 KR 9/97 R = SozR 3-2500 § 33 Nr 27).

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Speyer Urteil vom 06.04.2005 - S 7 KR 86/04



Quelle:

JURIS-GmbH


Hinweis:

Fachbeiträge zum Thema finden Sie im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter:
http://www.reha-recht.de/fileadmin/download/foren/a/A_2006-7...


Referenznummer:

JURE060029597


Weitere Informationen

Themen:
  • Handbikes, Rollstuhlantriebe, Rollfietse /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel für die Mobilität

Schlagworte:
  • Fahrrad /
  • Grundbedürfnis /
  • Hilfsmittel /
  • Kostenübernahme /
  • Krankenversicherung /
  • Leistungspflicht /
  • Mobilität /
  • Rollstuhlfahrradkombination /
  • soziale Teilhabe /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil


Informationsstand: 04.10.2006

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