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Angaben zum Urteil

Kein Anspruch auf Versorgung mit einer elektrisch betriebenen Treppensteighilfe Scalamobil durch die gesetzliche Krankenversicherung

Gericht:

BSG 3. Senat


Aktenzeichen:

B 3 KR 13/09 R


Urteil vom:

07.10.2010


Grundlage:

SGB V § 33 / SGB IX § 5



Leitsätze:

1. Die Leistungspflicht der Krankenkassen umfasst nicht solche Hilfsmittel, die ein dauerhaft behinderter Versicherter allein wegen der Besonderheiten seiner individuellen Wohnverhältnisse benötigt, die in einer anderen Wohnung also entbehrlich wären.

2. Ein gehunfähiger Versicherter hat in der Regel keinen Anspruch gegen die Krankenkasse auf Versorgung mit einer elektrisch betriebenen mobilen Treppensteighilfe für seinen Rollstuhl (Aufgabe von BSG vom 22.5.1984 - 8 RK 27/83 = SozR 2200 § 182b Nr 29).

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Gießen Urteil vom 31.10.2007 - S 9 KR 25/07
LSG Hessen Urteil vom 03.03.2009 - L 1 KR 39/08



Quelle:

Sozialgerichtsbarkeit BRD


Hinweis:

Fachbeiträge zum Thema finden Sie im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter:
http://www.reha-recht.de/fileadmin/download/foren/a/2011/A25...


Referenznummer:

R/R4905


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel für die Mobilität /
  • Leistungspflicht der Krankenkassen /
  • Treppensteiger und Hebelifter

Schlagworte:
  • Arztbesuch /
  • Barrierefreiheit /
  • BSG /
  • gesetzliche Krankenversicherung /
  • Grundbedürfnis /
  • Hilfsmittel /
  • Kostenübernahme /
  • Krankenversicherung /
  • Leistungspflicht /
  • mittelbarer Behinderungsausgleich /
  • Mobilität /
  • Multiple Sklerose /
  • Notwendigkeit /
  • Rollstuhlfahrer /
  • soziale Teilhabe /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Treppensteiger /
  • Urteil /
  • Vertikaltransport /
  • wohnen


Informationsstand: 01.06.2011
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