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Angaben zum Urteil

Gewährung einer Verletztenrente aus dem Vorliegen einer Berufskrankheit - Tinnitus bei Lärmexposition, Hörminderung und psychische Funktionsstörung

Gericht:

LSG Bayern 3. Senat


Aktenzeichen:

L 3 U 145/09


Urteil vom:

07.12.2010


Grundlage:

BKV Anl. 1 Nr. 2301 / SGB VII § 56 Abs. 1 / SGB VII § 9 Abs. 1 S. 1



Leitsätze:

Eine lärmgefährdende Tätigkeit von lediglich 14 Jahren mit einem Dauerschallpegel von 85 dB macht die Entstehung eines arbeitsbedingten Gehörschadens unwahrscheinlich. Erst ab einer Expositionszeit von 18 Jahren ist ein entsprechender Ursachenzusammenhang anzunehmen.

Tritt ein Tinnitus erst nach Beendigung der lärmgefährdenden Tätigkeit auf, kann er nicht auf diese Tätigkeit zurückgeführt werden. Dies gilt auch für eine depressive Symptomatik, die mit dem Tinnitus einhergeht.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG München Urteil vom 13.01.2009 - S 9 U 132/07



Quelle:

BAYERN.RECHT


Referenznummer:

R/R5553


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufskrankheiten /
  • Feststellungsverfahren /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) /
  • Rente / Ruhestand /
  • Verletztenrente

Schlagworte:
  • Anerkennungsverfahren /
  • Arbeitsbelastung /
  • Berufskrankheit /
  • BK 2301 /
  • Depression /
  • Kausalität /
  • Lärm /
  • Lärmschwerhörigkeit /
  • MdE-Beurteilung /
  • MdE-Höhe /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • Psychische Erkrankung /
  • Schwerhörigkeit /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Tinnitus /
  • Unfallversicherung /
  • Ursächlichkeit /
  • Urteil /
  • Verletztenrente /
  • Zeitraum /
  • Zusammenhang


Informationsstand: 06.06.2013

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