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Angaben zum Urteil

Auch bei Tätigkeiten am PC besteht kein Anspruch auf eine höhere Verletztenrente bei weitgehender Gebrauchsunfähigkeit der linken Hand

Gericht:

LSG Bayern 3. Senat


Aktenzeichen:

L 3 U 142/09


Urteil vom:

13.12.2010


Grundlage:

SGB VII § 56 Abs. 2 S. 1 u. 3



Leitsätze:

Ein Bankberater (Firmenkundenbetreuer) hat keinen Anspruch auf eine höhere Verletztenrente gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 und 3 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung/SGB VII) bei weitgehender Gebrauchsunfähigkeit der linken Hand. Eine besondere berufliche Betroffenheit liegt nicht vor, weil es bei Ausübung dieses Berufes besonders auf die geistigen Fähigkeiten ankommt. Die Einschränkungen bei der Benutzung eines PC's sind hierbei auch dann von untergeordneter Bedeutung, wenn die linke Hand als Gebrauchshand unfallbedingt geschädigt ist.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Landshut Urteil vom 21.01.2009 - S 9 U 185/06



Quelle:

BAYERN.RECHT


Referenznummer:

R/R5551


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) /
  • Rente / Ruhestand /
  • Verletztenrente

Schlagworte:
  • besonderes berufliches Betroffensein /
  • Feststellungsverfahren /
  • gesetzliche Unfallversicherung /
  • Handbehinderung /
  • Leistungsanspruch /
  • MdE-Beurteilung /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • motorische Störung /
  • Rente /
  • Rentenhöhe /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallfolge /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil /
  • Verletztenrente


Informationsstand: 06.06.2013

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