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Angaben zum Urteil

Arbeitsunfall - Posttraumatische Belastungsstörung - Verursachungsbeiträge mehrerer Raubüberfälle - Vorschaden - MdE-Bewertung

Gericht:

LSG Berlin 2. Senat


Aktenzeichen:

L 2 U 100/11


Urteil vom:

26.04.2012


Grundlage:

SGB VII § 5 / SGB VII § 8



Leitsatz:

Erleidet ein Versicherter mehrere Arbeitsunfälle - hier: Raubüberfälle -, die Folgen auf psychiatrischem Sachgebiet hinterlassen - hier: eine reaktivierte Posttraumatische Belastungsstörung -, sind trotz erheblicher Beweisschwierigkeiten die gesundheitlichen Folgen der Versicherungsfälle bei der MdE-Bewertung gegeneinander abzugrenzen. Dabei können sich die Folgen vorangegangener Unfälle auch dann als Vorschaden darstellen, wenn sie nicht mit einer MdE von mindestens 10 v. H. zu bewerten sind.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Berlin Urteil vom 15.03.2011 - S 68 U 614/08



Quelle:

Justizportal Berlin-Brandenburg


Referenznummer:

R/R3949


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) /
  • Rente / Ruhestand /
  • Verletztenrente

Schlagworte:
  • Angst /
  • Arbeitsunfall /
  • Begutachtung /
  • Feststellung /
  • Feststellungsverfahren /
  • Gesundheitsschädigung /
  • Gewalttat /
  • Kausalität /
  • MdE-Beurteilung /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • posttraumatische Belastungsstörung /
  • Psychische Erkrankung /
  • psychotherapeutische Behandlung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil /
  • Verletztenrente /
  • Vorschaden


Informationsstand: 06.07.2012

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