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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wunsch oder Realität?



Autor/in:

Neuner, Ralf; Peter, R.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2008, 43. Jahrgang (Heft 9), Seite 428-432, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2008



Abstract:


Ziel:

Die Umfrage wurde durchgeführt, um etwas zum aktuellen Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in Unternehmen im süddeutschen Raum zu erfahren.

Methode:

Mithilfe eines standardisierten Fragebogens wurden 390 in den Räumen Ulm und Augsburg tätige Unternehmen postalisch befragt. 40 Prozent der angeschriebenen Firmen haben den zweiseitigen standardisierten Fragebogen ausgefüllt zurückgesandt.

Ergebnisse:

Trotz des vorhandenen Problembewusstseins besteht erheblicher Verbesserungs- beziehungsweise Nachholbedarf. Besonders markant ist das Defizit bei der Analyse von psychosozialen Belastungen. Konkrete Maßnahmen (Konfliktbearbeitung, Stressbewältigungstraining, Coaching) werden nur von einer Minderheit der befragten Firmen angeboten. Vor allem bei kleineren Betrieben besteht ein großer Aufklärungsbedarf.

Schlussfolgerung:

Der demografische Wandel und steigender Wettbewerbsdruck verleihen der Gesunderhaltung und Motivation der Mitarbeiter einen höheren Stellenwert, der eine Ergänzung und Erweiterung des Arbeitsschutzes in Richtung psychosoziale Prävention erfordert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Workplace health management

Wishful thinking or reality?

Abstract:


Aim:

A survey was conducted to establish the state of workplace health promotion in companies located in the south of Germany.

Methods:

390 companies situated in the area around the cities of Ulm and Augsburg were questioned by post by means of a two-page standardized questionnaire. The response rate was 40 percent.

Results:

Despite some awareness of health promotion, there is a great deal of room for improvement. A significant lack of ability to analyze the psychosocial work environment was observed. Furthermore, only a small proportion of companies actually offer measures to improve the psychosocial work environment (conflict processing, training in coping with stress, coaching). Especially in smaller firms there is a need for more information.

Conclusions:

Demographic change and increasing competition are increasing the importance of employee motivation and health. This makes it necessary to include stress prevention in programmes for occupational health and safety.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/6878


Informationsstand: 26.11.2008

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