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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rechtliche Rahmenbedingungen für berufsbedingten Hautkrebs


Autor/in:

Brandenburg, Stephan


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2004, 39. Jahrgang (Heft 10), Seite 521-526, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2004



Abstract:


Gegenstand des Beitrags sind die Voraussetzungen, unter denen Hautkrebserkrankungen als Berufskrankheit nach der Berufskrankheiten-Liste der Berufskrankheitenverordnung oder 'wie eine Berufskrankheit' nach § 9 Absatz SGB VII anerkannt werden können. Einen Schwerpunkt der Erörterungen bilden dabei die durch UV-Licht induzierten Hautkrebserkrankungen.

Statistisch stellen Verfahren wegen der Anerkennung von UV-Licht induzierten Hautkrebserkrankungen und dahingehende positive Entscheidungen bisher eher eine Seltenheit dar. Dies steht im Gegensatz zu der steigenden Bedeutung der lichtinduzierten Hautkrebserkrankungen in der allgemeinen Bevölkerung.

Eine Ursache für die geringe Relevanz der lichtinduzierten Hautkrebserkrankungen in der Praxis der Unfallversicherungen besteht darin, dass die Berufskrankheitenliste einen solchen Tatbestand bisher noch nicht vorsieht. Einen weiteren Grund stellen beweisrechtliche Probleme bei der Prüfung des Ursachenzusammenhangs im Einzelfall dar.

Auf beide Gesichtspunkte wird in diesem Beitrag eingegangen. Darüber hinaus wird die Problematik der so genannten Sperrwirkung bei der Anwendung von § 9 Absatz 2 SGB VII behandelt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Legal conditions for occupationla skin cancer


Abstract:


This paper focuses on the preconditions for skin cancer to be recognised as an occupational disease as per the conditions of the Occupational Disease List stipulated in the Occupational Disease Regulations or according to the Article 9 of book 7 the German Code of Civil Law (SGB VII). The main focus of the discussion is on skin cancer induced by UV light. Statistically very few proceedings, particulary with positive outcomes, have been initiated to be to date aimed at securing recognition of skin cancer induced by UV light.

This is in contrast with the increasing importance of light indiced skin cancer in the general population. One of the reasons why accident insuarances and underwriters encounter so few claims relaiting to light induced skin cancer is that the Occupational disease list has so far no made provision for such an eventuality. Another reason ist the difficulty in proving a causal relationship in any individual case. This paper addresses both issues. Furthermore the limitations associated with article 9( 2) of Sozialgesetzbuch VII are discussed.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0085


Informationsstand: 26.10.2004

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