Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Leben mit einer neuen Niere - Ein neues Leben?


Autor/in:

Klüber, Manuela; Wiesenberg, Manuela; Voigt, Thomas [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Dialyse aktuell, 2011, 15. Jahrgang (Heft 04), Seite 204-212, Stuttgart: Thieme, ISSN: 1434-0704


Jahr:

2011



Abstract:


Das Leben mit einer neuen Niere bedeutet ein neues Leben. Es ist allerdings nicht das erste 'neue Leben': Nierenkranke Menschen sind ihr Leben lang nierenkrank und erleben immer wieder Veränderungen und Neuanfänge in ihrem Leben. Die psychosozialen Belastungen und die Belastungen durch Zweiterkrankungen bei einer Niereninsuffizienz und nach einer Nierentransplantation stellen wir hier in einem Interview mit einem nierenkranken Menschen und der anschließenden Diskussion und Literaturübersicht vor.

Nierenkranke Menschen leiden häufig zusätzlich an Anämie, Bluthochdruck, Knochen- und Blutgefäßerkrankungen und dem Restless-Legs-Syndrom. Bedeutsam ist der Erhalt der Nierenrestfunktion für das Management der Hyperphosphatämie und des Flüssigkeitshaushalts. Eine bei Nierenkranken mit einer Häufigkeit von etwa 7?% bestehende Virushepatitis (Hepatitis B oder C) erfordert nach einer Nierentransplantation besondere Aufmerksamkeit.

Nach einer Nierentransplantation können weitere Probleme auftreten: eine verzögerte Aufnahme der Transplantatfunktion, eine Abstoßungsreaktion, Nebenwirkungen der Immunsuppression oder ein Wiederauftreten der ursprünglichen Nierenkrankheit im Transplantat. Die Nierentransplantation ist dennoch - eine Transplantationsfähigkeit vorausgesetzt - mit einem längeren Überleben und einer verbesserten Lebensqualität verbunden. Sie kann außerdem viele der medizinischen und psychosozialen Faktoren günstig beeinflussen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

The life with a kidney transplant - A new life?


Abstract:


Life with a new kidney is a new life. However, it is not the first new life for a renal patient. Renal patients suffer life-long from renal disease, and they experience changes and new beginnings more than once. The psychosocial burden and the many comorbid conditions secondary to renal disease and after renal transplantation are discussed here with the help of a renal patient and by reviewing the literature.

Renal patients often suffer from anemia, high blood pressure, chronic kidney disease - mineral and bone disorderer (CKD-MBD) and restless legs syndrome. Residual renal function is of importance for the management of hyperphosphatemia and fluid balance. Hepatitis B and/or C are found in about 7?% of the patients with end-stage renal failure and need special attention after renal transplantation.

After receiving a renal allograft, other problems may occur: delayed graft function, acute and chronic rejection, side effects of immunosuppression, or a recurrence of the original disease in the renal transplant, especially in the case of glomerulonephritis or systemic autoimmune disease. Still - if there is no contraindication - kidney transplantation is the best renal replacement therapy for end-stage renal failure patients. It is associated with a benefit in survival and quality of life. It can positively influence the comorbid conditions of chronic renal disease and relieve some of the psychosocial burden.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Dialyse aktuell
Homepage: https://www.thieme.de/de/dialyse-aktuell/ueber-diese-zeitsch...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8734


Informationsstand: 27.07.2018

in Literatur blättern