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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsfähigkeit in Organisationen messen und erhalten - ein Konzept und ein Instrument aus der Arbeitsmedizin


Autor/in:

Ebener, Melanie; Hasselhorn, Hans Martin


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Wirtschaftspsychologie, 2016, Sonderheft 'Psychosoziale Belastungen und gesundheitliche Folgen', Heft 3, Lengerich: Pabst Science Publishers, ISSN: 1615-7729


Jahr:

2016



Abstract:


Der demografische Wandel und das bereits angehobene Eintrittsalter für die Regelrente liefern Gründe für die verstärkte Integration Älterer in den deutschen Arbeitsmarkt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten aller Altersstufen zu erhalten und somit auch, sie auf individueller und organisationaler Ebene erfassen zu können.

Das Konzept der Arbeitsfähigkeit entstammt der Arbeitsmedizin und wurde in den 1980er Jahren in Finnland entwickelt. Eng verknüpft damit ist das Instrument Work Ability Index (WAI), das zuerst in epidemiologisch geprägter Forschung einsetzt wurde. Seit 1995 wird es in Deutschland - beginnend in der Arbeitsmedizin, dann auch in der nicht-medizinischen Organisationsberatung - angewendet.

Im ersten Schritt erklärt der Beitrag das Konzept der Arbeitsfähigkeit und grenzt es gegenüber benachbarten Konzepten ab. Im zweiten Schritt wird der Work Ability Index zur Erfassung der Arbeitsfähigkeit dargestellt, und es werden Hinweise zu dessen Verwendung in der Organisationsberatung gegeben. Dabei fließen Erfahrungen aus dem WAI-Netzwerk an der Universität Wuppertal ein, das von 2009 bis 2015 Anwender des Instruments beriet. Der Beitrag schließt mit einer kurzen Übersicht von Instrumenten, die in den letzten Jahren aus dem WAI abgeleitet wurden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

To assess and maintain work ability in organisations - a concept and an instrument from occupational health


Abstract:


Due to the demographic change and the increased pension age in Germany, there is a need for higher employment participation of older workers. As a consequence, work ability of employees should be maintained, and that raises the question of its measurement. Work ability (WA) has been conceptualised in the 1980s in Finnish occupational health research, resulting in the instrument work ability index (WAI). Since 1995, concept and instrument are used in Germany, initially in the domain of occupational health, and, consecutively, in non-medical consulting.

This paper explains the concept of work ability and shows relations to similar concepts. In a second step, the WAI instrument is introduced and suggestions for its use in consulting are made. These are based on experiences from the German 'WAI-Network”, which was coordinated by the University of Wuppertal. The paper ends with a short overview of questionnaires that have been derived from the WAI during recent years.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Wirtschaftspsychologie
Homepage: http://www.psychologie-aktuell.com/index.php?id=wirtschaftsp...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8489


Informationsstand: 14.06.2017

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