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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsfähigkeit, Belastungen und Ressourcen nach schweren Brandverletzungen

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Renneberg, Babette; Ripper, Sabine; Wallis, Hanna [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 526-527, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Brandverletzungen zählen zu den schmerzhaftesten und schwersten Verletzungen, die Menschen erleiden können, und bedeuten gleichermaßen eine schwerwiegende physische wie auch psychische Verletzung. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitszeit kann interindividuell sehr stark variieren, liegt jedoch bei circa zehn Wochen.

Eine Untersuchung der psychosozialen Belastungen, Ressourcen, Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit bei PatientInnen mit schweren Brandverletzungen wird vom Hauptverband der Berufsgenossenschaften gefördert. Es wurden Daten von 37 brandverletzten Patienten während ihres Akutaufenthalts und sechs Monate danach erhoben.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Schwerbrandverletzten nach sechs Monaten wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt war. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitszeit lag dabei bei 15 Wochen, jedoch für circa 20 Prozent der Betroffenen waren die Folgen des Unfalls so gravierend, dass sie auch sechs Monate später ncoh arbeitsunfähig waren. Diese Gruppe gab auch eine höhere psychische Belastung an.

Es sind spezifische Konzepte vonnöten, mit Hilfe derer der lange Prozess der Rehabilitation abgekürzt und optimiert werden kann, denn für viele Patienten stellt die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit auch einen entscheidenden Aufschwungspunkt im Heilungsprozess dar.

Derzeit wird die Datenerhebung fortgesetzt und Ergebnisse einer größeren Stichprobe werden dargelegt. Die Identifikation von Prädikatoren für Outcome hinsichtlich Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität, sowie die Entwicklung und Evaluation spezifischer Rehabilitations-Angebote ist Ziel der Multi-Center-Studie.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1372x72


Informationsstand: 21.06.2006

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