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Angaben zum Urteil

Harnblasenkrebserkrankung als Berufskrankheit (BK) nach BK Nr. 1301 der Anlage 1 zur Berufskrankheitenverordnung (BKV)

Gericht:

LSG Hessen


Aktenzeichen:

L 3 U 9/13


Urteil vom:

21.02.2017


Grundlage:

SGB VII § 9 Abs. 1 / BKV Anlage 1 Nr. 1301



Leitsatz:

1. Für die Erfüllung des Tatbestands der BK Nr. 1301 ist nicht erforderlich, dass zwingend ein Gefahrstoff der Kategorie 1 der MAK-Werte-Liste eingewirkt hat.

2. P-Chloranilin ist nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse geeignet, auch beim Menschen bösartige Neubildungen der Harnwege herbeizuführen.

3. Für die Forderung nach einer Mindestdosis für eine Dosis-Wirkungs-Beziehung bei der Einwirkung durch aromatische Amine gibt es derzeit keinen wissenschaftlichen Konsens.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Frankfurt am Main, Urteil vom 04.12.2012 - S 8 U 193/08



Quelle:

Rechtsprechungsdatenbank Hessen


Referenznummer:

R/R7418


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufskrankheiten /
  • Feststellungsverfahren /
  • Leistungsträger /
  • Rente / Ruhestand /
  • Unfallversicherung /
  • Verletztenrente

Schlagworte:
  • Anerkennung /
  • Anerkennungsverfahren /
  • arbeitsbedingte Gesundheitsgefahr /
  • Berufskrankheit /
  • Berufskrankheitenverordnung /
  • BK 1301 /
  • Einwirkung /
  • Feststellungsverfahren /
  • Gesundheitsschädigung /
  • haftungsausfüllende Kausalität /
  • haftungsbegründende Kausalität /
  • Kausalität /
  • Kausalitätsbeurteilung /
  • Krankheitsursache /
  • Krebs /
  • Rente /
  • Rentenanspruch /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil /
  • Verletztenrente /
  • wesentliche Bedingung


Informationsstand: 05.10.2017

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