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Angaben zum Urteil

gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - Gesundheitsstörung - Kausalität - berufsunabhängige Verschlimmerung - mittelgradige Lärmschwerhörigkeit

Gericht:

LSG Chemnitz 2. Senat


Aktenzeichen:

L 2 U 119/02


Urteil vom:

21.07.2005



Orientierungssatz:

1. Zur Nichtanerkennung einer mittelgradigen Lärmschwerhörigkeit eines Versicherten, der ab dem Zeitpunkt der Verschlechterung des Gesundheitszustandes nur an wenigen Tagen im Monat einer Lärmexposition ausgesetzt war, als Verschlimmerungsfolge einer anerkannten Berufskrankheit gem BKV Anl Nr 2301.

2. Eine Lärmschwerhörigkeit erreicht ihre volle Ausprägung 'bei' Beendigung der beruflichen Lärmeinwirkung. Deshalb ist bei der Beurteilung ihres Ausmaßes grundsätzlich auf den Befund abzustellen, der dem Ende der Lärmarbeit zeitlich am nächsten liegt.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE041871522


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufskrankheiten /
  • Feststellungsverfahren /
  • Rente / Ruhestand /
  • Verletztenrente

Schlagworte:
  • Berufskrankheit /
  • BK 2301 /
  • Hörbehinderung /
  • Kausalität /
  • Lärmschwerhörigkeit /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • Rente /
  • Rentenanspruch /
  • Schwerhörigkeit /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil /
  • Verletztenrente /
  • Verschlimmerung


Informationsstand: 04.10.2006

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