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Angaben zum Urteil

gesetzliche Unfallversicherung - Verletztenrente - MdE-Herabsetzung - Rezidivfreiheit - Krebserkrankung - Grundsätze der Heilungsbewährung - pauschale Anwendbarkeit

Gericht:

LSG Chemnitz 6. Senat


Aktenzeichen:

L 6 U 96/05 KN


Urteil vom:

29.03.2006



Orientierungssatz:

1. Die pauschale Anwendung der Grundsätze über die Heilungsbewährung aus dem sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertenrecht ist in der Unfallversicherung nicht möglich, zumal wenn diese Grundsätze herangezogen werden, um eine MdE zu rechtfertigen, die geringer ist als die sich nach dem Funktionsverlust ergebende.

2. Der Unfallversicherungsträger darf die MdE bei einem Lungenkrebs-Patienten, dessen Gesundheitszustand sich hinsichtlich der Lungenfunktionseinschränkungen nicht gebessert hat, nicht allein deshalb herabsetzen, weil keine nennenswerte Rezidivgefahr mehr bestehe.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Chemnitz Urteil vom 8.04.2005 - S 4 KN 365/02 U



Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

JURE060087142


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufskrankheiten /
  • Feststellungsverfahren

Schlagworte:
  • Berufskrankheit /
  • BK 2402 /
  • Heilungsbewährung /
  • Krebs /
  • Lungenerkrankung /
  • Lungenfunktionseinschränkung /
  • Lungenkrebs /
  • MdE-Beurteilung /
  • MdE-Herabsetzung /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • Rente /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil /
  • Verletztenrente


Informationsstand: 04.10.2006

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