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Angaben zum Urteil

Schwerbehindertenrecht - GdB-Feststellung - Angst- und Panikstörung - Schlaf-Apnoe-Syndrom - keine doppelte Berücksichtigung psychischer Beeinträchtigungen in verschiedenen Funktionssystemen

Gericht:

LSG Sachsen-Anhalt 7. Senat


Aktenzeichen:

L 7 SB 92/13


Urteil vom:

16.06.2015


Grundlage:

SGB IX § 69 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 S. 1 / VersMedV § 2 / VersMedV Anlage Teil A Nr. 2 Buchst i / VersMedV Anlage Teil A Nr. 3 / VersMedV Anlage Teil B Nr. 1 Buchst a / VersMedV Anlage Teil B Nr. 3.7 / VersMedV Anlage Teil B Nr. 8.7 / VersMedV Anlage Teil B Nr. 13.2



Leitsatz:

Sofern bei einer psychischen Erkrankung bereits die psychischen Folgen des Schlafapnoesyndroms (verstärkte Angst- und Panikattacken, Verstärkung der Ein- und Durchschlafstörungen) und des Hypogonadismus (Verstärkung der Angst aufgrund von Selbstunsicherheit und Selbstzweifeln) berücksichtigt werden, können diese nicht nochmals im Funktionssystem Lunge bzw Geschlechtsapparat bewertet werden.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Halle, Urteil vom 26.09.2013 - S 30 SB 284/11



Quelle:

Justiz Sachsen-Anhalt


Referenznummer:

R/R7470


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • GdB-Erhöhung /
  • Grad der Behinderung (GdB) /
  • Schwerbehinderteneigenschaft

Schlagworte:
  • Begutachtung /
  • Feststellung /
  • Feststellungsverfahren /
  • Funktionseinschränkung /
  • GdB /
  • GdB-Erhöhung /
  • GdB-Höhe /
  • Gesamt-GdB /
  • Gesundheitszustand /
  • Psychische Erkrankung /
  • Schlafapnoe /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Teilhabebeeinträchtigung /
  • Urteil


Informationsstand: 24.01.2018

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