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Angaben zum Urteil

Schwerbehindertenrecht - GdB-Feststellung - Bewegungseinschränkung des Sprunggelenks - Wechselwirkung mit psychischer Erkrankung - Gesamt-GdB

Gericht:

LSG Sachsen-Anhalt 7. Senat


Aktenzeichen:

L 7 SB 4/13


Urteil vom:

03.12.2014


Grundlage:

SGB IX § 69 Abs. 1 S. 1 / SGB IX § 69 Abs. 3 S. 1 / VersMedV § 2 Anlage Teil B Nr 3.7 / VersMedV § 2 Anlage Teil B Nr. 18.14 / VersMedV § 2 Anlage Teil B Nr. 9.2.3 / VersMedV § 2 Anlage Teil A Nr. 3



Leitsatz:

Sofern nur geringe objektive Funktionseinschränkungen im Bereich der Sprunggelenke bestehen, kann unter Berücksichtigung einer somatoformen Schmerzstörung insgesamt maximal ein GdB von 40 festgestellt werden, sofern die Gesamtauswirkung nicht denen eines Verlustes des Beins im Unterschenkel vergleichbar ist und sich der Leidensdruck aufgrund der psychischen Erkrankung nicht in einer adäquaten Behandlung widerspiegelt.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justiz Sachsen-Anhalt


Referenznummer:

R/R6530


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • GdB-Erhöhung /
  • Grad der Behinderung (GdB) /
  • Schwerbehinderteneigenschaft

Schlagworte:
  • Begutachtung /
  • Bewegungsfähigkeit /
  • Feststellungsverfahren /
  • Funktionseinschränkung /
  • GdB /
  • GdB-Erhöhung /
  • GdB-Neufeststellung /
  • Gesamtauswirkung /
  • Gesamt-GdB /
  • Psychische Erkrankung /
  • Schädigungsfolge /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Schwerbehindertenrecht /
  • somatoforme Schmerzstörung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Sprunggelenkerkrankung /
  • Urteil /
  • Versorgungsmedizinische Grundsätze


Informationsstand: 02.07.2015

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