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Angaben zum Urteil

Verfahren zur Feststellung der Behinderung nach SGB IX (SB)

Gericht:

LSG Sachsen-Anhalt 7. Senat


Aktenzeichen:

L 7 SB 86/15


Urteil vom:

14.12.2016


Grundlage:

SGB IX § 69



Leitsatz:

Die Abgrenzung zwischen stärker behindernden Störungen mit wesentlichen Einschränkungen der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit (Einzel-GdB 30-40) und schweren Störungen (zB schwere Zwangskrankheit) mit mittelgradigen sozialen Anpassungsschwierigkeiten (Einzel-GdB 50-70) ist nach den Umständen des Einzelfalls vorzunehmen. Fehlt es an stationären Aufenthalten auf psychiatrischem Fachgebiet, einer intensiven fachpsychiatrischen Behandlung und weiteren Indizien, die für eine schwere psychische Störung sprechen, wird die Grenze zur Schwerbehinderung regelmäßig nicht erreicht.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Magdeburg, Urteil vom 10.07.2015 - S 15 SB 114/11



Quelle:

Justiz Sachsen-Anhalt


Referenznummer:

R/R7451


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • Gesamt-GdB /
  • Grad der Behinderung (GdB) /
  • Schwerbehinderteneigenschaft

Schlagworte:
  • Begutachtung /
  • Bewegungsunfähigkeit /
  • Einzelfallprüfung /
  • Feststellungsverfahren /
  • Funktionseinschränkung /
  • GdB /
  • GdB-Höhe /
  • GdB-Neufeststellung /
  • Gehfähigkeit /
  • Gesamt-GdB /
  • Psychische Erkrankung /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil /
  • Zuerkennungsvoraussetzung


Informationsstand: 30.01.2018

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