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Angaben zum Urteil

Entschädigung eines schwerbehinderten Bewerbers

Gericht:

LAG Hamburg 7. Kammer


Aktenzeichen:

7 Sa 90/17


Urteil vom:

30.11.2017


Grundlage:

SGB IX § 81 Abs. 2 S. 1 / AGG § 15 Abs. 2 S. 2 / AGG § 3 S. 1



Leitsatz:

Enthält ein Arbeitsvertragsformular, das dem Bewerber nach einem Einstellungsgespräch zur Unterzeichnung vorgelegt wird, die Formulierung 'Der Mitarbeiter erklärt, dass er zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses den Bestimmungen des Schwerbehindertengesetzes nicht unterliegt.', so liegt allein hierin eine Benachteiligung wegen der Schwerbehinderung nach § 3 S. 1 AGG. Das gilt jedenfalls in den Fällen, in denen die Schwerbehinderung keinerlei Auswirkungen auf die auszuübende Tätigkeit haben kann.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Hamburg, Urteil vom 27.06.2017 - 20 Ca 22/17



Quelle:

Justizportal Hamburg


Referenznummer:

R/R7694


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl

Schlagworte:
  • Arbeitgeber /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsvertrag /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Einstellungsbedingung /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Fragerecht /
  • schwerbehinderter Arbeitnehmer /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil


Informationsstand: 09.07.2018

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