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Angaben zum Urteil

Entschädigungsanspruch - Frage nach Schwerbehinderung bei Einstellung

Gericht:

ArbG Hamburg 20. Kammer


Aktenzeichen:

20 Ca 22/17


Urteil vom:

27.06.2017


Grundlage:

AGG § 15 Abs. 2 / AGG § 7 Abs. 1 / SGB IX § 81 Abs. 2



Leitsätze:

1. Die in einem vom Arbeitgeber vorformulierten Arbeitsvertrag enthaltene Erklärung des Arbeitnehmers, nicht den Bestimmungen des Schwerbehindertengesetzes zu unterliegen, indiziert eine Benachteiligung wegen einer Behinderung.

2. Die tätigkeitsneutrale Frage nach einer Schwerbehinderung bei einer Einstellung ist unzulässig.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

LAG Hamburg, Urteil vom 30.11.2017 - 7 Sa 90/17



Quelle:

Justizportal Hamburg


Referenznummer:

R/R7544


Weitere Informationen

Themen:
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) /
  • Arbeitsplatzsuche / Bewerbung /
  • Benachteiligung / Benachteiligungsverbot /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl

Schlagworte:
  • Arbeitgeber /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsvertrag /
  • Benachteiligungsschutz /
  • Bewerberauswahl /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Diskriminierung /
  • Entschädigung /
  • Entschädigungsanspruch /
  • Fragerecht /
  • schwerbehinderter Arbeitnehmer /
  • Stellenbesetzung /
  • Urteil


Informationsstand: 28.12.2017