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Angaben zum Urteil

Ausbildungsgeld für Maßnahme im Arbeitstrainingsbereich

Gericht:

OVG Lüneburg 4. Senat


Aktenzeichen:

4 L 3636/00


Urteil vom:

14.03.2001


Grundlage:

BSHG § 43 Abs 1 S 2 / BSHG § 85 Abs 1 / SGB III § 102 Abs 2 Nr 2 / SGB III § 104 Abs 1 Nr 2 / SGB III § 107



Leitsätze:

1. Ausbildungsgeld für eine Maßnahme im Arbeitstrainingsbereich einer anerkannten Werkstatt für Behinderte nach SGB III § 104 Abs 1 Nr 2, SGB III § 107 ist keine Leistung für einen besonderen Zweck i.S. von § 85 Abs. 1 Nr. 1 BSHG, für den sonst Sozialhilfe zu gewähren wäre (im Anschluss an den 12. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichtes - Urteil vom 22. Februar 2001 - 12 L 3923/00 - ).

2. Eine Heranziehung nach § 85 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 BSHG ist nur möglich, soweit dem Behinderten mindestens 50% des Ausbildungsgeldes verbleiben.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justizportal des Landes Niedersachsen


Referenznummer:

R/R3913


Weitere Informationen

Themen:
  • Berufsbildungsbereich /
  • Eingliederungshilfe /
  • Leistungen /
  • Leistungshöhe / Berechnung /
  • Rehabilitationseinrichtungen /
  • Werkstatt für behinderte Menschen

Schlagworte:
  • Anrechnung /
  • Anrechnungsfähigkeit /
  • Arbeitstrainingsbereich /
  • Arbeitstrainingsmaßnahme /
  • Ausbildungsgeld /
  • Ausbildungsmaßnahme /
  • berufliche Rehabilitation /
  • berufliche Rehabilitationsmaßnahme /
  • Berufsbildungsmaßnahme /
  • Berufsförderung /
  • Eingliederungshilfe /
  • Leistung /
  • Leistungsberechnung /
  • Motivation /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Werkstatt für behinderte Menschen


Informationsstand: 08.06.2012

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