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Angaben zum Urteil

Gewährung weiterer Beihilfeleistungen für die Anschaffung ärztlich verordneter Hörgeräte - Verstoß gegen die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht des Dienstherren durch Begrenzung der Beihilfefähigen Aufwendungen in der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV)

Gericht:

BVerwG


Aktenzeichen:

5 C 40.12 / 5 C 40/12 / BVerwG 5 C 40.12


Urteil vom:

02.04.2014


Grundlage:

BBhV a.F. § 2 Abs. 1 Nr. 2 / BBhV a.F § 6 Abs. 1 Satz 1 / BBhV a.F § 25 Abs. 1 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 / BBhV a.F §§ 49, 50 Abs. 1 / BBG § 78 / BBG § 80 Abs. 4 / SGB V § 35 Abs. 5 / SGB V § 36 Abs. 3 / SGB V § 61 / SGB V § 62 / GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5



Leitsätze:

1. § 80 Abs. 4 BBG verpflichtet den Verordnungsgeber nicht, sich bei der Regelung von Höchstbeträgen an das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch anzulehnen.

2. Die Begrenzung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die Anschaffung von Hörgeräten auf einen Höchstbetrag ist sowohl mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG als auch mit der Fürsorgepflicht des Dienstherrn vereinbar.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VG Koblenz Urteil vom 02.05.2012 - 2 K 562/11
OVG Rheinland-Pfalz Urteil vom 23.11.2012 - 10 A 10808/12.OVG
OVG Rheinland-Pfalz Urteil vom 15.12.2014 - 10 A 10492/14



Quelle:

Bundesverwaltungsgericht


Referenznummer:

R/R6489


Weitere Informationen

Themen:
  • Beihilfe / beihilfefähige Aufwendungen /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel für hörbehinderte Menschen /
  • Information, Kommunikation /
  • Leistungen

Schlagworte:
  • Aufwendungsbeteiligung /
  • Beamter /
  • Beihilfe /
  • beihilfefähige Leistung /
  • Beihilfefähigkeit /
  • BVerwG /
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  • Schwerhörigkeit /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit


Informationsstand: 30.04.2015
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