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Angaben zum Urteil

Aufhebung der Zurruhesetzungsverfügung nach Eintritt in den Ruhestand - Neufestsetzung der Versorgungsbezüge eines Beamten nach Anerkennung einer Schwerbehinderung

Gericht:

VG Gelsenkirchen 3. Kammer


Aktenzeichen:

3 K 1645/15 / 3 K 1645.15


Urteil vom:

10.03.2017


Grundlage:

BeamtVG a.F. § 14 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 / BBG a.F. § 42 Abs. 4 Nr. 1 / GKG § 42 Abs. 1 Satz 1 u. Abs. 3 Satz 1 / GKG § 45 Abs. 1 Satz 1 u. Abs. 3 / GKG § 52 Abs. 1 / LBG NRW a.F. § 33 Abs. 3 / LBG NRW a.F. § 36 Abs. 2 Satz 2 Hs. 2



Leitsätze:

1. Nach Eintritt in den Ruhestand steht § 36 Abs. Satz 2 Halbsatz 2 LBG NRW a.F. der Aufhebung der Zurruhesetzungsverfügung entgegen. Dies gilt auch für den Grund der Zurruhesetzung.

2. Wird die Zurruhesetzungsverfügung dennoch aufgehoben oder geändert, bestimmt sich die Wirksamkeit dieser Aufhebung bzw. Änderung nach den allgemeinen Regeln (§§ 43, 44 VwVfG NRW). Die Rechtswidrigkeit der Zurruhesetzungsverfügung kann im Einzelfall zur Nichtigkeit führen (§ 44 VwVfG) (hier: verneint).

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R7362


Weitere Informationen

Themen:
  • Rente / Ruhestand /
  • Rente für Schwerbehinderte /
  • Zurruhesetzungsverfahren

Schlagworte:
  • Altersgrenze /
  • Änderung /
  • Änderungsmitteilung /
  • Aufhebung /
  • Beamter /
  • öffentlicher Dienst /
  • Rente /
  • rückwirkende Feststellung /
  • Ruhestand /
  • Schwerbehinderung /
  • Urteil /
  • Versorgungsabschlag /
  • Versorgungsbezüge /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Zurruhesetzungsgrund /
  • Zurruhesetzungsverfahren /
  • Zurruhesetzungsverfügung


Informationsstand: 05.09.2017

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