Inhalt

in Urteilen und Gesetzen blättern

Angaben zum Urteil

Zurruhesetzung eines Polizeivollzugsbeamten wegen Polizeidienstunfähigkeit

Gericht:

BVerwG 2. Senat


Aktenzeichen:

2 B 97/13 / 2 B 97.13 / BVerwG 2 B 97/13


Urteil vom:

06.11.2014


Grundlage:

BeamtStG § 26 Abs. 1 Satz 1, 3 und 4, Abs. 2 / BBG a.F. § 42 Abs. 3 / BBG n.F. § 44 Abs. 3 / VwGO § 86 Abs. 1 Satz 1 / VwGO § 98 / VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 3 / ZPO § 412 Abs. 1



Leitsätze:

1. Ein polizeidienstunfähiger Polizeivollzugsbeamter darf nicht in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden, wenn im Polizeidienst ein Dienstposten zur Verfügung steht, dessen Aufgaben er bewältigen kann (im Anschluss an Urteil vom 3. März 2005 - BVerwG 2 C 4.04 - Buchholz 237.7 § 194 NWLBG Nr. 2).

2. Der Dienstherr muss nach einem solchen Dienstposten suchen. Die Suchpflicht entfällt, wenn feststeht, dass der Beamte krankheitsbedingt voraussichtlich keinerlei Dienst mehr leisten kann oder erhebliche Fehlzeiten zu erwarten sind (im Anschluss an Urteile vom 26. März 2009 - BVerwG 2 C 73.08 - BVerwGE 133, 297 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 25 und vom 5. Juni 2014 - BVerwG 2 C 22.13 - NVwZ 2014, 1319 (zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung BVerwGE vorgesehen)).

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VG Hannover Urteil vom 19.07.2011 - 2 A 4108/09
OVG Niedersachsen Urteil vom 09.07.2013 - 5 LB 99/13



Quelle:

Bundesverwaltungsgericht


Referenznummer:

R/R6894


Weitere Informationen

Themen:
  • Rente / Ruhestand /
  • Zurruhesetzungsverfahren

Schlagworte:
  • BVerwG /
  • Dienstfähigkeit /
  • gesundheitliche Eignung /
  • Gesundheitszustand /
  • krankheitsbedingte Fehlzeit /
  • Leistungsfähigkeit /
  • öffentlicher Dienst /
  • polizeiärztliches Gutachten /
  • Polizeidienst /
  • Ruhestand /
  • Urteil /
  • Versetzung in den Ruhestand /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • vorzeitiger Ruhestand /
  • Weiterbeschäftigung /
  • Weiterbeschäftigungsmöglichkeit /
  • Zurruhesetzung /
  • Zurruhesetzungsverfahren


Informationsstand: 11.07.2016

in Urteilen und Gesetzen blättern