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Angaben zum Urteil

Heranziehung von krankheitsbedingten Fehlzeiten für eine dienstliche Beurteilung

Gericht:

VG Berlin 7. Kammer


Aktenzeichen:

7 L 590.14


Urteil vom:

26.02.2015


Grundlage:

GG Art. 33 Abs. 2 / VwGO § 123 Abs. 1 S. 1



Leitsatz:

Bei der Auswahlentscheidung für ein Beförderungsamt darf (und muss) der Dienstherr auch die gesundheitliche Eignung der Bewerber in den Blick nehmen.

Es ist ihm nicht verwehrt, aus Krankheitszeiten in der Vergangenheit auf wahrscheinliche zukünftige Krankheitszeiten zu schließen, wenn der Betrachtungszeitraum in der Vergangenheit hinreichend lang ist.

Es ist weiterhin nicht zu beanstanden, Bewerber von der Beförderung auszuschließen, die in der Vergangenheit jährliche Krankheitszeiten von 25 Kalendertagen und mehr aufgewiesen haben, sofern schwangerschafts- und schwerbehinderungsbedingte Krankheitszeiten ebenso wie ausgeheilte Langzeiterkrankungen außer Betracht bleiben.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justizportal Berlin-Brandenburg


Referenznummer:

R/R8035


Weitere Informationen

Themen:
  • Beförderung /
  • Beschäftigungsverhältnis / Arbeitsplatz /
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Personalauswahl öffentlicher Arbeitgeber

Schlagworte:
  • Auswahlverfahren /
  • Beförderung /
  • Beförderungsamt /
  • Beurteilung /
  • Bewerberauswahl /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Dienstherr /
  • Dienstliche Beurteilung /
  • Fehlzeit /
  • gesundheitliche Eignung /
  • öffentlicher Dienst /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit


Informationsstand: 13.03.2019

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