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Angaben zum Urteil

Erstattung von Krankengeldzahlungen während einer stufenweisen Wiedereingliederungsmaßnahme - Zuständiger Leistungsträger

Gericht:

SG Stuttgart 24. Kammer


Aktenzeichen:

S 24 R 9049/08


Urteil vom:

02.09.2010



Leitsätze:

1. Ist ein Versicherter bei Abschluss einer stationären Rehabilitationsmaßnahme des Rentenversicherungsträgers nicht mehr rehabilitationsbedürftig, fällt eine im unmittelbaren Anschluss daran durchgeführte stufenweise Wiedereingliederung in den Zuständigkeitsbereich der Krankenversicherung.

2. Für die Frage der weiteren Rehabilitationsbedürftigkeit kommt es alleine auf die berufstypischen Belastungen an. Arbeitsplatzspezifische Besonderheiten haben außer Betracht zu bleiben.

3. Ist der Versicherte bei Abschluss der stationären Rehabilitationsmaßnahme den berufstypischen Belastungen dauerhaft nicht mehr gewachsen, ist Krankengeld oder Rente zu gewähren; eine stufenweise Wiedereingliederung scheidet dann wegen Sinnlosigkeit aus.

4. Zur (berufskundlichen) Ermittlungspflicht des Sozialgerichts.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Justizportal des Landes Baden-Württemberg


Referenznummer:

R/R4827


Weitere Informationen

Themen:
  • Leistungen /
  • Stufenweise Wiedereingliederung /
  • Zuständigkeitsklärungsverfahren

Schlagworte:
  • berufliche Integration /
  • Erstattung /
  • Erstattungsanspruch /
  • Krankengeld /
  • Krankenversicherung /
  • Rentenversicherung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • stufenweise Wiedereingliederung /
  • Übergangsgeld /
  • Urteil /
  • vorläufige Leistung /
  • vorläufige Leistungserbringung /
  • Vorläufigkeit /
  • Vorleistung /
  • Wiedereingliederungsmaßnahme /
  • zuständiger Leistungsträger /
  • Zuständigkeit /
  • Zuständigkeitsklärung


Informationsstand: 25.02.2011

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