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Angaben zum Urteil

Arbeitgeber muss Kosten für eine Bildschirmbrille übernehmen

Gericht:

ArbG Neumünster


Aktenzeichen:

4 Ca 1034 B/99


Urteil vom:

20.01.2000



1. Wer von einem etwa siebenstündigen Arbeitstag etwa 30 bis 45 Minuten am Bildschirm arbeitet, kann vom Arbeitgeber Erstattung der angemessenen Kosten einer Bildschirmbrille verlangen, wenn ihm augenärztlich eine Brille speziell für die Arbeit am Bildschirm verordnet wurde.

2. Der direkte Gang zum Augenarzt ohne vorausgegangene betriebliche Untersuchung führt nicht zum Wegfall des Erstattungsanspruchs.

3. Spezielle Sehhilfen im Sinne der Bildschirmarbeitsverordnung sind besondere, arbeitsplatzbezogene Sehhilfen, die aus medizinischer Sicht für die Arbeit am Bildschirm erforderlich sind, um beschwerdefreies, scharfes Sehen in der Mitteldistanz ohne körperliche Zwangshaltungen zu gewährleisten.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Focus Online


Referenznummer:

R/R2093


Weitere Informationen

Themen:
  • Arbeits- / Gesundheitsschutz /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen /
  • Information, Kommunikation /
  • Prävention /
  • Sehhilfen /
  • Technische Arbeitshilfen

Schlagworte:
  • Arbeitgeber /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsplatz /
  • Bildschirmarbeit /
  • Bildschirmbrille /
  • Brille /
  • Hilfsmittel /
  • Kostenübernahme /
  • Sehbehinderung /
  • Sehhilfe /
  • Urteil


Informationsstand: 18.03.2005

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