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Angaben zum Urteil

Erfolgloser Antrag eines schwerbehinderten Polizeibeamten auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage gegen seine Versetzung in den Ruhestand

Gericht:

OVG Nordrhein-Westfalen 6. Senat


Aktenzeichen:

6 B 1022/15 / 6 B 1022.15


Urteil vom:

15.12.2015



Leitsätze:

Erfolgloser Antrag eines schwerbehinderten Polizeibeamten auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung einer Klage, mit er sich gegen seine Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand wendet.

Bei Krankheitsfehlzeiten eines schwerbehinderten oder ihm gleichgestellten Beamten geht § 84 Abs. 2 SGB IX der Regelung in § 84 Abs. 1 SGB IX vor.

Weder die Durchführung eines Präventionsverfahrens nach § 84 Abs. 1 SGB IX noch die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) nach § 84 Abs. 2 SGB IX ist Rechtmäßigkeitsvoraussetzung für den Erlass einer Verfügung, mit der ein Beamter wegen dauernder Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt wird.

(wie BVerwG, Urteil vom 5. Juni 2014 - 2 C 22/13 -, NVwZ 2014, 1319-1324; OVG NRW, Beschluss vom 21. Mai 2010 - 6 A 816/09 -, juris).

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VG Düsseldorf - 2 L 1022/15



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R6744


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Prävention /
  • Präventionsverfahren /
  • Rente / Ruhestand /
  • Zurruhesetzungsverfahren

Schlagworte:
  • aufschiebende Wirkung /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Dauernde Arbeitsunfähigkeit /
  • Dienstunfähigkeit /
  • krankheitsbedingte Fehlzeit /
  • Leistungsfähigkeit /
  • Polizei /
  • Polizeidienst /
  • Prävention /
  • Rechtmäßigkeitsvoraussetzung /
  • Urteil /
  • Versetzung in den Ruhestand /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Zurruhesetzung /
  • Zurruhesetzungsverfahren


Informationsstand: 19.05.2016

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