Inhalt

in Urteilen und Gesetzen blättern

Angaben zum Urteil

Wirksamkeit einer krankheitsbedingten, außerordentlichen Kündigung aufgrund einer psychischen Erkrankung

Gericht:

LAG Köln 2. Kammer


Aktenzeichen:

2 Sa 292/09


Urteil vom:

26.10.2009


Grundlage:

KSchG § 1 / SGB IX § 84 Abs. 2 / BGB § 174



Leitsätze:

Das betriebliche Eingliederungsmanagement dient nicht nur dazu, andere krankheitsgerechte Arbeitsplätze zu finden, auf denen der Arbeitnehmer eingesetzt werden kann, sondern auch auf dem bisherigen Arbeitsplatz krankmachende Faktoren auszuschalten.

Ist ein Arbeitnehmer aufgrund einer vorausgegangenen Kündigung bereits 6 Monate nicht mehr im Betrieb gewesen und liegt eine Überleitungsanzeige der Bundesanstalt für Arbeit vor, wird die Personalrats-/Betriebsratsanhörung fehlerhaft, wenn der Arbeitgeber ins Blaue hinein ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit behauptet.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Köln Urteil vom 09.01.2009 - 1 Ca 5175/08



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R4634


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Prävention

Schlagworte:
  • Anhörungspflicht /
  • Arbeitgeberpflicht /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • außerordentliche Kündigung /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Falschauskunft /
  • Gesundheitszustand /
  • Krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Personalrat /
  • Personalratsanhörung /
  • Prävention /
  • Prüfpflicht /
  • Psychische Erkrankung /
  • Überleitungsanzeige /
  • Urteil


Informationsstand: 17.11.2010

in Urteilen und Gesetzen blättern